Lyrik 03.11.2019 „ganz im Vertrauen“

… Jetzt bin ich gespannt, was sich unter dem dritten Impuls zusammen gereimt hat.

ganz gespannt auf eure Gedichte; erzählt ihr sie uns hier ganz im Vertrauen? *schmunzel

und hier noch etwas zum nachdenken:

ganz im Vertrauen gesagt, sage niemals etwas ganz im Vertrauen, dem du nicht selbst vertraust. #dieMeisterin

31 Kommentare zu „Lyrik 03.11.2019 „ganz im Vertrauen“

    1. … Pssst … klar, doch, ich sags nicht weiter, auch nicht Der … und logisch nicht Dem … selbstverständlich niemals Den … aber Ihr/Ihm kann ich ja sagen, sie/er sagt bestimmt nichts weiter (ist ja Mein/e Vertraute/r) … PSSST

  1. Ganz im Vertrauen
    vertraue ich euch an,
    Vertrauen ist ganz klein geworden.
    Im Netz sind Fake,Lug und Trug ein
    Kinderspiel,
    Wirtschaft und Politik immer voran,
    wer nicht folgt den Schwarzen Peter hat im Spiel.
    Ganz im Vertrauen
    vertraue ich euch an,
    Vertrauen ein Auslaufmodell,
    Misstrauen Überlebensstrategie
    und die Hoffnung,
    wo bleibt sie ?

  2. Zwischen allen Lebenskulissen sitzt
    das Vertrauen,
    zerzaust und müde,
    auf einem ramponierten Barhocker.
    Von den Wänden kichert die Ratgeberliteratur.
    Niemand ruft an.

    #lyrimo Tag 3

  3. Heute habe ich nur Quatsch im Kopf. Bitteschön:

    Ganz drin im Vertrauen
    steckt immer ein Vert.
    Trabt mit ihm durch Auen,
    bereichert die Ert.

    Ganz rau und en sein Weg bald ist,
    im Rande steht ein Germanist.
    Überreicht dem Vertrauen ein Pf, D und G.
    Ermahnt es, nicht solch einen Blödsinn zu treiben.
    „Pfd“, sagt Pferdraueng, „ich muss doch nicht schreiben!
    Ich nehme mein Pferd jetzt und G.

    Als der Germanist
    nicht mehr sehbar ist,
    fliegen Pf, D, G am Stück
    in die Au. Zurück
    kehrt das Glück.

    Vertrauen mit Vert
    trabt über die Ert.
    Es kommt irgendwann
    auch bei dir mal entlang.
    Und entschwindet langsam dann
    im roten Sonnenuntergang.

  4. sich wagen bekunden erweisen bezeugen ganz und gar geheimnisvolle Heimlichkeit auserlesen die Person das Ding die Sache verschwiegen… nicht erfahrenes Nichterfahren : ausgeplaudert… Ganz im Vertrauen
    #Lyrimo

  5. Deine Hände legtest du um mein Herz,
    als der Sturm es zu entreißen drohte.
    Meinen Gedanken gabst du Flügel,
    während ich am Boden lag.
    Deine Worte berührten meinen Geist,
    obwohl ich nichts mehr sagte.
    Ganz im Vertrauen schreib‘ ich dir:
    Ohne dich will ich nicht mehr.

    #lyrimo 3

  6. Ganz im Vertrauen
    in die Tiefe getaucht.
    Der Lunge das Leben gelassen.
    Dir mein Zartes, Sanftes
    in die Hände gelegt
    wie ein Häuflein Kleider,
    dass Du es bewachst.
    Als ich auftauchte,
    warst Du gegangen
    und hattest das Zarte
    mitgenommen
    und in Dein Regal gelegt.
    Du glaubtest,
    dass ich auch nackt überlebe.
    „Sie ist ja stark“.
    „Sie wollte es so“.
    Ich überlebte.
    Aber manches
    wächst nicht mehr nach,
    ist für immer verdorrt.
    Die, die nach Dir kommen,
    leben und lieben nun
    mit den holzigen Resten,
    während Du mit dem Zarten
    Dein Spiegelbild schmückst.
    „Gerechtigkeit
    ist was für Anfänger“.

  7. Verborgenes Vertrauen

    Wir suchen Vertrauen!
    Von einem Eichhörnchen
    im letzten Herbst
    in dieser Wiese vergraben.
    Wir schleichen sanftfüßig
    über diese
    blumenbewachsene Erdhaut,
    solange,
    bis die Dornen in
    unserem Herzraum
    Rosen tragen.

    Vertrauen – die seltene Erde im Spiel der Gefühle?
    Goldener Kelch im Zentrum unseres Seins?

    (für Joachim)

  8. Ick vertraute dir
    Du vertrautest mir
    Dein Poesiealbum an
    Du schriebst mir
    Ick schrieb dir
    Ein paar Verse voran

    Ick pflückte dir
    Du plücktest mir
    Blüttenblätter ab
    Ick liebte dir
    Du liebtest mir
    Immer am Ende knapp

    Und mit achtzig dann
    Darüber lächeln

    #lyrimo 3

  9. Ganz im Vertrauen
    wiegte ich mich wie ein Kind in Deinem Arm,
    legte meinen Kopf in Deine Hand,
    ohne Arg, und still, und weit geöffnet.
    Ganz im Vertrauen.
    Bis dann. Die Tür zuschlug. Mir mitten ins Gesicht. In meinen ungläubigen Blick.
    Und jetzt?
    Und. Jetzt.

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