Lyrik 06.11.2019 „Abendgrün“

6. Impuls im November 2019

 

dieser lautet: „Abendgrün“

lasst eurer Muse freien Lauf, der Impuls soll euch eine Anregung sein, ihr könnt den Begriff verwenden, oder auch nicht.

28 Kommentare zu „Lyrik 06.11.2019 „Abendgrün“

  1. westwärts

    die Sonne
    liebeslau
    du Sonne meine Sonne
    du mein
    Morgengelb
    leuchtend
    zitronenfaltrig süß
    eine Liebe ein Leben ein Tag
    immer wir
    nachthimmelschwarz und taglichthell
    und wir
    ich und du
    Leben
    ein Leben zart
    erträumt
    in lichten Farben
    Abendgrün
    weit hinterm Horizont
    und du und ich

  2. Nacht, meine Vetraute,
    der Halbmond erhellt unser Gespräch,
    spendet sein Licht,
    durchbricht der späten Stunde Schwärze.

    Nur in Erinnerung noch tanzt
    der Schein der blauen Stunde.
    Das schimmernde Abendgrün
    ist längst verschwommen und verblasst.

    #lyrimo 6

  3. „Abendgrün!“
    sagst Du.
    Das Grün hingehaucht
    mit Sehnsucht
    und einem ü mit h.
    „Schau!“
    Ich schaue
    und tauche die Augen
    in die vom Sonnenrot
    gewärmten Farben
    der frühen Nächte
    und späten Tage.
    Die Töne aufsaugen
    und in einer inneren Palette speichern.
    So das November-Grau
    übertünchen
    und der lichtlosen Zeit
    den Trotz einer Kerze
    entgegensetzen.

  4. Sie liebte Farben
    in allen Schattierungen
    Im Frühling trug sie
    gern ein zartes Mint
    Im Sommer strahlte sie
    In Gelb und Orange
    Aber im Herbst,
    wenn das Jahr zu Ende ging
    liebte sie nichts so sehr
    wie Abendgrün
    Lag in dieser Farbe doch
    Ende und Neubeginn
    https://t.co/2OekLMMw61

  5. (Korrigiert.) Auch heute wieder beim S(chreibvers)ucher nachzulesen und hier:

    Abendgrün in Ich-Form

    Ich hörte Geschichten vom Morgenrot
    und vom Glanz der Sonne um eins.
    Ich kenn den Geschmack von Roggenbrot
    und den Hunger, habe ich keins.

    Ich erlebte das Meer bei Ebbe und Flut,
    stand an Oder, Saale und Rhein.
    Selbst die Alpen gefielen mir schlußendlich gut.
    In der Pfalz war für mich gut zu sein.

    Ich traf Menschen, sah so viele Vögel zieh’n.
    Ich fühlte mich klein, fremd und groß.
    Doch noch nie! sah ich irgendwo Abendgrün.
    Bitte sagt mir: Wo find ich das bloß?

  6. Prinz Lyrimo im Wüstensand Blume fand schlängelnd Schlange bange bange Fuchs sieht Rose blühn Wüstensternenglühn Weizenfeld Anderswelt mit Abendgrün
    Nur Mut, man sieht nur mit dem Herzen gut

  7. Komm,
    lass‘ unsere Blicke einander
    im abendgrünen Dickicht streifen.
    Verlorengehen im Meer der Wortlosigkeiten.
    Komm, lass‘ uns
    im Nachtblau unserer Seelen baden.
    #lyrimo Tag 6

  8. Herbstabendgrün

    Ein Grün
    so golden wie sonst
    niemals ein Grün
    Flüssiges Gold über
    saftige Wiesen geschüttet
    In der Spätsommerwärme, die aus
    Abendwolken fließt
    tanzen Millionen Mücken
    eh bald schon
    das Abendgrün
    den Nachtschatten weicht

  9. Der Tag, lang war er,
    Begegnung und Trennung mit Tränen,
    das fremde Leid, das eigene,
    in mehreren Herzen zuhaus.
    Verloren in Dingen und Zeiten
    und Formen und Sprachen,
    ich suche und irre.
    Was ist mein Leben, was macht es aus?
    Wo war Geborgenheit?
    Welch eine Leere.

    Der Abend.
    Grün – die Farbe der Hoffnung. Sagt man.
    Und so hoffe ich.

  10. Siehst du das Abendgrün
    Gleich wie des Tages Wunder
    Still vorüberzieh’n?
    Dem Kranken ein gesunder
    Trost im Bette ist
    Dies schillernd Spiel.
    Und wenn sie frisst
    Die Fratze deine Lust
    Am Glanz des Lebens.
    Ersick den Frust
    Sonst scheint es bald vergebens.

  11. #lyrimo Thema 6: Abendgrün

    Wundervoll lange Helligkeit
    in herrlich lichter Sommernacht
    umgeben von
    Abendfarben
    unendlich viele Grüntöne,
    Rot, Blau, Gelb und mehr

    Zeitumstellung
    Winterdunkel
    zack
    ab vier Uhr
    viel zu frühe
    schwarze Dunkelheit
    nix mehr Abendgrün
    Scheiß Winterzeit

  12. Nimm das Abendgrün aus meinen Zweigen,
    Lege deine Schatten um mein Haupt,
    Meine Sommerlieder schweigen
    Im Novembernebelreigen,
    Bis der letzte Ast entlaubt.

    Lass mir aber meine Liebe,
    Tief im innern knarrt das Holz,
    Deine kalten Sonnendiebe
    Rauben mir die Frühlingstriebe,
    Doch im Märzen voller stolz

    Grünt und sprießt das Blattwerk wieder
    Bis herauf ins Kronendach
    Klingen helle Frühlingslieder
    Alles, alles sehnt sich wieder
    Hoffnungsvoll und tausendfach.

    #lyrimo 6

  13. Nimm das Abendgrün aus meinen Zweigen,
    Lege deine Schatten um mein Haupt,
    Meine Sommerlieder schweigen
    Im Novembernebelreigen,
    Bis der letzte Ast entlaubt.

    Lass mir aber meine Liebe,
    Tief im innern knarrt das Holz,
    Deine kalten Sonnendiebe
    Rauben mir die Frühlingstriebe,
    Doch im Märzen voller stolz

    Grünt und sprießt das Blattwerk wieder
    Bis herauf ins Kronendach
    Klingen helle Frühlingslieder
    Alles, alles sehnt sich wieder
    Hoffnungsvoll und tausendfach.

    #lyrimo 6

  14. … “ an die Lamellen der Pilze als Palette, an Jade wie Patina, an Abendgrünspan & Umbrarost, Sommerspross, gesprenkelt Laub wie Pastell in Weinrot grell, an pflaumenblaue Auberginen & weintraub`ge Smaragdoliven, von Perlmuttschimmerpfau über Türkisedelschimmelblau, hin zu vergilbtem Ambersenf mit Kupferrüben, khakikahl wie Champagnerkalk so fahl “ … #lyrimo/6

    Quelle: https://wortliebling.com/portfolio/abendgruen/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.