Impuls 10.11.2019 „Pantun“

Leute, Leute, ihr seid ja wahnsinnig. Wahnsinnig gut! Was ihr da ver-anstaltet und ver-fasst habt, ein VER-gnügen!

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Jedem Vergnügen steht eine Arbeit gegenüber. So ist das auch hier. Jetzt geht es an die ver-gnügliche Arbeit- schreiben, dichten, reimen, poesieren.

Das Pantun Pantoun/Pantum ist eine Gedichtform.

Ursprünglich aus der malaiischen Sprache und hat bereits im 16. Jahrhundert in Schriftform eine Aufzeichnung erfahren.

Die Form:

beliebig viele Strophen

mit je 4 Zeilen mit je acht bis zwölf Silben

gereimt werden diese Quartette im Kreuzreim. also A B A B

jetzt kommt die kleine Herausforderung:

jeweils die 2. und die 4. Zeile einer Strophe werden in der nächsten Strophe als

1. und 3. Zeile wiederholt.

Zusätzlich wird

die 3. Zeile der ersten Strophe zur

2. Zeile der letzten Strophe

und

die 1. Zeile des Gedichtes wird zur letzten Zeile des Gedichtes.

(…so steht es u.a. in Wikipedia)

Klingt kompliziert; ich bin jedoch zuversichtlich, dass ihr das verwirklichen könnt. Einige von uns haben da ja bereits Erfahrungen.

Also Bleistift, Radiergummi und Schere bereitgelegt und losgelegt.

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