Lyrik 11.11.2019 Medien „Transfer Musik“

und die Musik klingt noch durch die Räume, durch manche Träume, die Tinte fließt auf das Papier…

und nun steht hier

mit welchen Ideen euch eure Muse bei der Musik geküsst hat.

blaue Trennlinie

„Grieg, Lyric Pieces, op. 12, Book 1, No. 2 Waltz“ 

Aus dem brandneuen Album „Encores“ von Nelson Freire.

anhören: hier geht’s lang…

21 Kommentare zu „Lyrik 11.11.2019 Medien „Transfer Musik“

  1. .
    Wellen rauschen an den
    sternbeschienenen Strand
    ich ersehne die Sonne
    wie ergeht es ihm? , dort
    denkt er an mich?
    werden wir uns wiedersehen?
    der Himmel rötet sich
    ewiges Rauschen
    .
    #lyrimo Tag 11 Sehnsucht
    @lyrimo1
    .
    .

  2. Elfchen tanzt beschwingt
    Über Wald und Heide,
    Reh und Häslein springt –
    Ach, welch eine Freude.

    Und die Drossel singt
    Über Feld und Wiesen,
    Elfchen dreht beschwingt
    Mit den flinken Füßen.

    Über Feld und Wiesen
    Wind den Taktstock hebt,
    Bächlein munter fließen,
    Alles, alles lebt.

    Wind den Taktstock hebt
    Über Baum und Pflanze,
    Alles wiegt und dreht
    Sich im freien Tanze.

    Über Busch und Pflanze
    Hell die Lerche singt
    Waldhochzeitsromanze,
    Elfchen wiegt beschwingt.

  3. Beitrag von Alice

    A
    Ein Schritt, und zwei
    dann dreh
    Und dreh

    Dreh dich, bald tut
    dir nichts
    mehr weh

    Lächle ein bisschen,
    dann lach
    und lach

    Lachen hält gute
    Geister
    wach.
    B
    Wiederholung A-B

    Breite die Arme aus
    Weit und
    Weit
    Schwebe und fliege
    In Ewigkeit

    Dreh dich, dreh
    Nicht mehr weh
    Fliege, flieg
    nicht mehr weit
    Tanze, tanz
    in Ewigkeit

  4. Der heutige Impuls hat ein Werk inspiriert, das seine Funny-van-Dannen-Wurzeln nicht verbergen kann, und es auch nicht versucht. Und ich bin heute halt irgendwie grumpy.
    Deshalb:

    Nie wieder Grieg
    Alle wissen wie teuer Rat ist,
    alle wissen, dichten ist schwer,
    Alle wissen, wie kratzig Bart ist,
    und wie zäh manchmal der Verkehr.
    Alle wissen, wie schlimm Rassismus, und wie machtlos Politik ist,
    Aber niemand hat uns gesagt, wie langweilig Grieg ist.
    Alle wissen, wie wichtig Mut ist,
    Alle wissen, Drogen sind schlimm.
    Alle wissen, dass Lyrik gut ist,
    Und dies ist Lyrik, jetzt nimm!
    Alle wissen, wie kostbar Kultur, und wie verdrossen die Politik ist,
    Aber niemand hat uns gesagt, wie langweilig Grieg ist.
    Jetzt hab ich wieder einen Impuls verhauen,
    und ich bin sicher, ihr fühlt mit mir.
    Ihr dachtet ihr könnt mir vertrauen,
    und schon wieder so ein Quatsch hier.
    Blogs sind nicht mehr, was sie mal waren, und ihr seht, wie wichtig Kritik ist
    Warum hat denn nur niemand gesagt, wie langweilig Grieg ist?
    Das hätte uns jemand sagen müssen, doch niemand hat es gewagt
    Mein Gedicht wär trotzdem nicht gut, aber ich hätte mich anders beklagt!
    Nun hören wir den lahmen Mist da und zweifeln, ob auch das Musik ist,
    Wie hätten wir ahnen können, wie langweilig Grieg ist?

  5. Ende.
    Immer nur Ende.
    Ich kann nur so denken,
    verzeih.
    Ich nehm jetzt schon
    vorweg den Abschied.
    Ich weiß jetzt schon,
    bald ist es vorbei.

    Ende.
    Immer nur Ende.
    Ein trostloser, trockener Blick
    in ein Morgen allein,
    so wie immer.
    So wie immer
    kommst Du nicht zurück.

    Ende.
    Immer nur Ende.
    Vertraut wie die Hand
    ist der Tod.
    Wir tanzen
    ein munteres Tänzchen
    und wir teilen
    ein trockenes Brot.

    Ende.
    Immer nur Ende.
    Auch wenn eigentlich
    etwas beginnt.
    Seh ich jetzt schon
    ganz deutlich
    den Abend.
    Seh ich jetzt schon
    wie alles zerrinnt.

    Ende.
    Immer nur Ende.
    So leb ich das jetzt
    mögliche aus.
    Ich leb nur noch
    ohne ein Morgen.
    Ich tanz wild
    voller Leben
    durch‘s Haus.

  6. Darf ich bitten (plätschernd gesprochen)

    Komm zum Bootssteg
    ich warte auf dich!

    Drei Viertel die Zeit, pour
    la valse – die Gesten

    Formation pas de deux
    Carnevale grande – intim

    Illustration der Illusion aus Irritation
    Wort ohne Tat, Traumfänger sein

    Gestreifte Horizonte
    Elchtanz in Trance

    Lorbeerstrand, Sand, der uns flutet
    Vorbei huschen Rosen

    Eins Zwei Drei
    Eins Zwei Drei
    Eins Zwei Drei

    Haschen nach Suchen
    Ein Traumstück vom Kuchen

    Klischee d’Amour, Ikarus
    Treffpunkt am Brunnen

    Nimm’s drollig, dein
    Nimmersatt

  7. sie hüpft und tanzt
    im takt der regentropfen
    fast fröhlich und doch

    sie dreht sich
    im kreise
    hält inne

    etwas perlt und pocht
    fordert einlaß

    sie versucht
    die leichtigkeit
    wiederzufinden

    vergeblich

  8. Der Mann im Mond ist ein Norweger.
    Und
    ein verhinderterTänzer.
    Er wahrt den Schein.
    Nur seine Zehen wippen im
    Walzertakt.
    Eins, zwei, drei,
    eins, zwei, drei, …
    In seinem Rücken
    kichern alle Sterne.

    #lyrimo Tag 11

  9. Im Park das kleine Karrusell
    Pferdchen, hopp hopp, dreht sich schnell
    Prinzesssin sitzt in der Kutsche drin
    1, 2, 3 rund herum

    Bischof Niklaus muss sich sputen
    Knecht Rupprecht trägt die Ruten
    Ziehen ihre Runden durch den Markt
    1, 2, 3 rund herum

    Zuckerwatte und Glühweinduft
    viel Feines hängt in der Luft
    Und ein Lebkuchenherz für den Schatz
    1, 2, 3 rund herum

  10. singen

    der moment steht still
    die zeit hält den atem an
    und er holt luft
    und entlässt sie wieder

    worte sind klänge sind reigen
    kitzeln seine lippen zum lächeln

    der moment steht still
    die zeit hält den atem an

    körper wirbelt augen rollen
    sehen leiden freuden
    erinnern sich lautstark an schöne tage nächte

    der moment geht davon
    die zeit holt luft
    und jeder dankt ihm

  11. Regieanweisung Planspiel Illusion
    Fäden handgezupft am Fadenkreuz straff gespannt doch dann… durchgehangen abgeschnitten schnipp – . Marionettenspiel des Lebens

  12. Komm schon Hirn

    Du schaffst das, anhören… inspirieren lassen

    🎶…to Burn it down…🎶

    Es klimpert gar furchtbar, aber hör es Dir weiter an

    🎶In the End, it doesn’t really matter… 🎶

    So schwer kann das doch nicht sein…

    🎶I’ll be gone… 🎶

    Okay, ich gebe auf… sorry… mein Hirn brüllt mir Linkin Park Songs dazwischen, weil es mit dem Song nicht klar kommt.

    *Hört Linkin Park zur Beruhigung des Hirns*😎🤘

  13. Johann Sebastian Bach

    J a, die Musik atmet
    O hne es zu wollen
    H abe ich mitgeatmet
    A hnungslos angekoppelt
    N ur von Herz zu Herz
    N ur von Schwingung zu Schwingung

    S ie steht hier am Markt
    E ine Geige unter dem wunden Kinn
    B einahe bleibt die Verletzung unbemerkt
    A ugen scheuen die bunte Menschenwelt
    S itzend und lauschend erlebe ich das Leben
    T raurige und tiefe Gefühle liegen vor mir
    I n der kleinen Pfütze neben dem Geigenkasten
    A ls könnten Sie mir und ihr vom Leid der Welt erzählen
    N och bin ich verzaubert von den Wellen der barocken Musik

    B ruchsal an einem ganz normalen Samstag
    A uf einem ganz normalen Markt
    C hrysanthemenstengel haben doch den Frost überstanden
    H eute sehe ich, von Herz zu Herz, von Ton zu Ton, von Schwingung zu Schwingung

  14. Wie immer auch beim S(chreibvers)ucher zu lesen sind die Gedanken zum Instrument:

    Ein Flügel, ein Flügel!

    Klimperdimper. Plang. Pling! Etwas in mir ist …
    Angerührt von tropfenden Klängen …
    Das Hüpfen im Ohr überträgt sich nicht
    Sofort auf meine bodenhaftenden Füße.
    Die Schwere im Kopf braucht ein Weilchen,
    Ehe ich dem schwankenden Walzer zu folgen vermag.

    Dann entfaltet sich mein einziger Flügel.
    Und der Flügel, den meine Ohren vernehmen,
    Hebt mich hinauf in die Höhen des Glücks
    Und könnte mich doch bodenlos fallen lassen.
    Die Musik gibt mir den einen, den zweiten,

    den fehlenden Flügel.

  15. Die kleine Ballerina – ganz in Weiß,
    übt Pirouetten mit viel Fleiß.
    Sie tanzt und übt – tagein tagaus,
    möcht doch auch mal groß heraus.
    Magst du mal auf dem Link oben gehen,
    kannst du die Ballerina im Geiste sehen.

  16. Lustige Zeiten

    Der Leierkastenmann, der leiert
    Der Mutti ist’s im Herzen schwer
    Im Dorf, da wird ein Fest gefeiert
    Und ich, ich dirigier‘, schaut her!

    Die Schwester liegt im Fieberwahn
    Der Vati säuft die Pulle leer
    Die Hühner fressen ihren Hahn
    Und ich, ich dirigier‘, schaut her!

    Ich tröst‘ die Mutti mit ‘nem Tanz
    Drei-Viertel schwingen wir herum
    Bekomm das größte Stück vom Kranz
    Denn wissta was, bin ja nicht dumm!

  17. Am Wegesrand sah ich eine Blume,
    sie erinnerte mich an dich
    und lächelte mir zu.
    Ich fasste meinen Mut zusammen.

    Willst du mich oder lieber nicht?
    Hältst du mich oder bin ich zu viel für dich?

    Am Wegesrand stand eine Blume,
    sie erinnerte mich an dich
    und rief mir zu: Leb wohl!

    #lyrimo 11

  18. heute Abend
    komm doch mit

    auf den Markt der Illusion
    mit Riesenrad und Sensation
    Budenzauber Firlefanz
    Lichterglanz
    auch dabei
    Zauberei

    Narretei
    ab und an ne Liebelei
    kaufmichspielmich fahrmich
    rundherum im Kreis
    Rössliritti Karussell
    Loopings rasend schnell
    schieß ne Rose rosarot
    und zieh das große Los
    nun
    ne Niete bloß
    schenk dir ein Herz mit Zuckerguss
    Abendstimmung Hochgenuss
    Currywurst und Nierenspieß
    Zuckerwatte klebt ganz fies
    Popcorn und gebrannte Mandeln
    das und dies
    verwandeln
    tristen Alltag wunderbar
    Jahrmarkt ist
    wie jedes Jahr

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