Lyrik 26.11.2019 „Nachtgedanken“

ich freue mich auf eure Gedichte, die Ergebnisse einer langen Nacht?

blaue Trennlinie

sag, sag

warum reimt sich auf Nacht so viel

und kaum etwas auf Tag

sag an, sag!

bei Tag gewagt bei Nacht gesagt

die Poesie kennt keine Schranken

und der Poet

denkt Nachtgedanken

blaue Trennlinie

.

14 Kommentare zu „Lyrik 26.11.2019 „Nachtgedanken“

  1. Nacht, meine Vertraute,
    wie lange wartest du auf mich?
    Am Ufer stand ich Minuten oder auch Stunden,
    im Wasser funkelte der Mondschein, friedlich.
    Die Eule sang ein sanftes Lied
    von Wunden und von Narben,
    von Hoffnungen, die trugen,
    bis sie zerbrachen und verstarben.

    #lyrimo 26

  2. Nachtruhe

    Ach, zögre nicht zu legen
    Deinen sanften Schatten über mich.
    Auf himmelsnahen Wegen
    Tobt der Teufel nicht so fürchterlich.
    Ach, wiege meinen Busen
    Leis‘ in Deinem göttlich schillernd Schoß.
    Bis gleich des Tags diffusen
    Stürme sterben bin ich sorgenlos.

  3. Ich kann nichts daran ändern, daß mein Denkicht schon vor Mitternacht etwas Fertiges zum Impuls ausspuckt. Jetzt bin ich seit einer Weile wach genug, um es herzuzeigen, hier und auch beim S(chreibvers)ucher.

    Nachtgedanken

    Nachts habe ich keine Gedanken.
    Und das aus mehreren Gründen.
    Im Dunklen ist kaum Schlaf zu finden.
    Nachts habe ich keine Gedanken.

    Nachts träume ich offenen Auges.
    Oft sitz‘ ich – gebeugt über Papier
    und darauf kritzelnd – bis drei oder vier.
    Nachts träume ich offenen Auges.

    Nachts reime ich manchmal Gedichte.
    Die Sehnsucht hilft oft mir dabei.
    Meine Vorstellungen drehen dann frei.
    Nachts reime ich manchmal Gedichte.

    Nachts habe ich keine Gedanken.
    Jedenfalls denk‘ ich das nicht.
    Und ich schlafe bei Tageslicht.
    Nachts hab ich keine Gedanken.

  4. Nachtmondgedanken

    An der Stille
    zerschellt der
    Rosenduft

    Das Licht scheint
    weißgewaschen
    direkt in mein
    Herz – Sehnsucht!

    Nachtmondgedanken
    erzählen mir
    von dir und deinem
    Stern – Sehnsucht!

    Dunkelheit entkleidet
    unsere Körper
    bis sie sich vereinen –
    und wir sinken –
    immer tiefer –
    und tiefer –
    und vertrauter –
    und der Mond unsere
    Gedanken kennt.

  5. Nachtgedanke Nachtgefühle Nachtgeschwanke Aufgewühle Nacht ist dunkel Traumgemunkel ach so vieles aufgeschrieben ach so wenig ist geblieben Von dem vielen Nachtgedenke

    Träume die ich nun verschenke

    ein Schatz der ist geborgen

    aus dem gestern heute Morgen

    all die Träume nachtgeträumt

    weitere #Nachtgedanken auf dem traumspruch Blog ☺️

  6. ‪Abends möchte ich…‬
    ‪die Hektik des Tages abschütteln‬
    ‪zufrieden sein mit dem Tag.‬

    ‪Abends möchte ich…‬
    ‪zur Ruhe kommen…‬
    ‪die Gedanken schlafen legen.‬

    ‪Abends möchte ich…‬
    ‪die schönen Momente des Tages Revue passieren lassen‬
    ‪zufrieden sein mit dem Tag.‬

    ‪#lyrimo 26‬

  7. Nachts ists dunkel, nachts ist kalt,
    also, kälter als am Tage halt,
    und das sogar die ganze Nacht,
    außer, hab ich gerad gedacht,
    Wenns tagsüber kälter war,
    Vielleicht wegen so Dings-Klima,
    Kenn mich mit Wetter halt nicht aus,
    Na und? Was solls denn? Eiderdaus!
    Was müsst ihr euch da gleich so haben!
    Darf man denn heute nichts mehr sagen?
    Kommt immer gleich Sprachpolizei,
    Denkt ihr nicht, dass ihr dabei
    Leute wie mich in rechte Arme
    treibt, nur weil es nächtens warme
    war? Verdammtes PC-Diktat!
    Mir reichts, ich werde jetzt Pirat.
    Los, alles klarmachen zum Ändern!
    Setzt Segel zu den rechten Rändern!

  8. Die Nacht ist zu kurz
    Alle Erinnerungen einzufangen
    An ihren dunkel ausgefranzten Rändern
    Flieht Vergessen die Zeit
    Stille verfolgt, quält, nachtversunken
    Im Spiegel verlieren sich die Schatten
    Und warten, und warten
    Schweigsame Begleiter verlorener Träume
    Flüstern fremde Worte
    In fremden Sprachen
    Mit der Geburt des Morgenrots
    Sterben wortlose Träume
    Erwacht das Vergessen

    #lyrimo 26

  9. Nachts.
    Manchmal schlafe ich ein,
    bevor das Vermissen beginnt.
    Manchmal nicht.

    Wenn ich dich vermisse
    Nachts, nicht-nur-nachts, nein, nicht-nur-dann.
    Dann denke ich dich nicht.
    Dann fühle ich.

    #lyrimo Tag 26

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