„Zwischen Menschen“ 30 Tage – 30 Gedichte (13)

alle eure Gedichte in den Aktenordner in die Klarsichthüllen zwischenabgelegt …und weil wir gerade bei den wortgeschöpften Angelegenheiten angelangt sind, pulst schon der nächste Impuls) Unser Impuls No.13 lautet : „Zwischenmenschen“ Küsst eure Muse und an die Feder fertig los. noch ein kleiner Vers für euch; zum Thema und zur Ermuntrung:

das Duftkissen küste dufte bis ein Knauf es knufte

blaue Trennlinie

Zwischenmenschen

ihr da draußen

in der Zwischenwelt

zwischen hier und mir

dorrt da drüben

Menschen zwischen ICH und Ihr

Zwischenmenschen

was  sind WIR

Zwischenmenschen

wer seid ihr?

WO  seid ihr?

Zwischenmenschen seid ihr hier?

ihr…

Zwischenmenschen

 seid da draußen dort

an einem unerreichbar fernen Ort!

Copyright: Traumspruch

blaue Trennlinie

 

18 Kommentare zu „„Zwischen Menschen“ 30 Tage – 30 Gedichte (13)

  1. Ein Mensch lebt in seiner Höhle
    Zwischen Menschen
    Alle Menschen leben in ihren Höhlen
    Zwischen Menschen
    Der Mensch ist ein soziales Höhlenwesen
    Zwischen Menschen

    Zwischen Höhlenmenschen sind Wände
    Der Zwischenmensch ist Höhlenmensch
    Ist zwischenmenschlicher Abstand
    Zwischen Höhlenwänden
    Ist zwischenmenschliche Distanz
    Zwischen Höhlen
    Der Mensch ist ein soziales Höhlenwesen

  2. eingekeilt
    zwischen Menschen
    mein Herz pumpt
    hastig
    unentwegt ist
    ein Beben ein Raunen
    ein Wispern
    von allen Seiten
    sind die Laute
    sie drängen sie flüstern
    mal fordernd mal sachte
    und immer
    versteh ich kaum
    ein gesprochen
    Wort.

  3. Zwischen Menschen bemerkte ich

    einen Zwischenmensch
    der zwischen Menschen lachte

    Ich weiß gar nicht
    ich weiß gar nicht
    was er sich dabei dachte

    Sein Lachen war warm
    und machte

    dass andere Menschen zwischen Menschen sachte

    als Zwischenmenschen lachten

  4. Zwischenmenschen sind wir
    nicht mehr hier und noch nicht dort
    die alten Stiefel
    ausgetreten
    die neuen Barfußschuhe
    noch nicht klimafreundlich

    unser altes Denken arg verkopft
    manches weiterDenken herzenskühl beäugt
    der Weg der Spezies kaum prognosefähig
    mit dem Feuer spielend
    auf fast allen Kontinenten

    Zwischenmenschen sind wir
    mühevoll drum ringend
    unser Menschsein
    wiederzuerinnern

  5. Zwischenmenschen

    Menscheln
    zwischen Menschen
    zwischen Zwischenmenschen und
    Menschen, menschlich, menschenfreundlich, menschelnd
    Menschenliebe

    ZwischenMenschen

  6. Zwischenmenschen sind die Menschen, die zwischen Menschen Menschlichkeit verknüpfen.
    Menschen, die zwischen Menschen Zwietracht erzeugen,sind abscheulich, sind Störfaktoren der Zwischenmenschlichkeit.

  7. Zwischendrin

    Zwischen den Menschen
    gibt es Menschen
    die mischen sich
    unter die Menschen
    erscheinen kaum
    zwischen dem Wischen
    von Mensch zu Mensch
    die Zwischenmenschen
    verwischen die Grenze
    zwischen dem Menschen
    und den Menschen
    inzwischen sind Wischen
    und Mensch
    so vermischt
    dass zwischen Mensch
    und Wisch
    nur ein Fingerschlag liegt

  8. Zwischen Menschen

    Menschen zwischen Menschen
    Schlichen zwischen Menschen
    Zischen zwischen Menschen
    Menschen zwischenmenschlich
    Zwischen Menschen wischen
    Menschen zischen inzwischen
    Ach, Mensch!

  9. Gefühle und Gedankensprünge
    Entstehen zwischen Menschen
    Sie treiben uns an, sie treiben uns weiter
    Sie fügen zusammen was zusammen sein muss

    Gemeinschaft und Geschlossenheit
    Werden zwischen Menschen wahr
    Sie machen uns glücklich, sie stimmen uns heiter
    Sie werden verkörpert von Umarmung und Kuss

    Was, wenn es Zwischenmenschen gäbe,
    Die schon allein mit sich zusammen wären
    Die gleichzeitig vielen den Freund ersetzten
    Die alle bereicherten, die niemand verletzten?

    Was, wenn es Zwischenmenschen gäbe,
    Die ihre Anwesenheit auf viele Orte verteilten
    Die ohne große Worte Großes bewegen könnten
    Die jedem in schwachen Zeiten Stärke vergönnten?

    Was, wenn es Zwischenmenschen gäbe,
    Die zwischen uns allen das Miteinander prüften
    Die uns motivierten, Gemeinschaft zu leben
    Die uns schlicht erinnerten, wie selig das Geben?

  10. zwischenmensch. du surfst an
    meinem leben vorbei. vielleicht
    streift dein kometenmoment
    einmal meinen. dein allwissen
    könnte meine meere ebben. dein
    horizont meinen überfluten.

  11. zwischen menschen

    andere menschen

    mit mitmenschen

    neben menschen

    und in kreisen

    kreisen menschen

    den menschenkindern

    lehren

    menschlich

    werden bleiben sein

  12. Hinter den Geborgengebirgen
    wird Text gepflückt
    Worte gelesen
    Geschichten erzählt
    Phantasie gestreichelt

    Zwischen Menschen

    Insp. @woerterwald @stachelvieh

  13. zwischenmenschen
    zwischen menschen
    menschen da-zwischen
    da-zwischen menschen
    zwie-men-schen
    men-schen-zwie
    und menschen
    immer wieder
    zwischen menschen
    und
    zwischen menschen
    immer wieder
    menschen
    und
    -mensch
    ich

  14. Zwischen Menschen

    Zwischen Menschen gibt’s Gefühle,
    und es gibt die Akzeptanz.
    Zwischen Menschen gibt es Kühle,
    und auch manche Diskrepanz.

    Zwischen Menschen gibt´s Verstehen,
    doch es gibt auch Wut und Streit.
    Zwischen Menschen gibt´s die Liebe,
    sie macht Herzen warm und weit.

    Zwischen Menschen gibt´s die Sprache,
    unerschöpflich ist das Maß.
    Doch oft gibt es eine Sache,
    dann schlägt´s um in Zorn und Hass.

    Zwischen Menschen gibt´s jetzt Regeln,
    es ist schwer sie durchzustehen.
    Doch es gibt auch diese Flegeln,
    die ohne Respekt durchs Leben gehen.

    Zwischen Menschen gibt´s jetzt Abstand,
    gleich einer unsichtbaren Wand.
    Zwischen Menschen gibt es Anstand,
    gedanklich reichen sie die Hand.

    Zwischen Menschen gibt es Zeiten,
    die sind trüb und hoffnungslos.
    Doch sie geh´n die schlechten Zeiten,
    die Freude ist dann riesengroß.
    ***
    … herzliche Grüße von Mensch zu Mensch …

  15. reise

    einst
    in die welt
    geworfen
    den aufrechten
    stand gelernt
    und laufen auch
    losgegangen
    suchend in
    alle richtungen
    an mauern gescheitert
    hürden überwindend
    gestrauchelt gefallen
    begegnet geflohen
    zuweilen
    meiner vergessend
    häufig fragend
    erkennend verstehend
    längst nicht wissend
    bin ich auf den wegen
    mich einem ziel
    zu nähern das im
    nebelgrau seine kontur
    zu oft mir noch
    verbirgt

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