„Dienstag“ 30 Tage – 30 Gedichte (17)

lesenswert, die Ergebnisse eurer Beobachtungsgabe. Toll was ihr aus diesem Bild heraus/Hinein gedichtet habt.

heute befassen wir uns wieder mit einer GedichtForm.

bei dem die Anfänge von Wort- oder Versfolgen (Buchstaben bei Wortfolgen oder Wörter bei Versfolgen, auch Anfangssilben) hintereinander gelesen einen eigenen Sinn, beispielsweise einen Namen oder einen Satz, ergeben. Die deutsche Bezeichnung für diese literarische Form ist Leistenvers oder Leistengedicht.

also macht euch an die Kunst des Schreibens und verfasst ein

Akrostichon

Und das Ergebnis der Anfangsbuchstaben der Verse möge der heutige Wochentag Dienstag sein.

blaue Trennlinie

das ist mein Auftrag
ich will ihn erfüllen, ja
erschaffen es soll gelingen in der Tat
nur die Muse meckert, will nicht, nicht so, nicht das
so doch nicht. so nicht nein
   
trefflich locker leicht…
   es werde
allerdings ich poesiere ach es sei
  
gelungen mein Gedicht, welches ich soeben mal erfand
  

 

 

Summa:

 

das ich erschaffen… nur so trefflich âllerdings gelungen

(n)ein Gedicht mit drei…

Copyright: Traumspruch

blaue Trennlinie

17 Kommentare zu „„Dienstag“ 30 Tage – 30 Gedichte (17)

  1. Dienstag – Akrostichon

    Dienstag morgen, halb neun,
    Irgendwas Schönes fliegt in mein Herz
    Ewiglich wunderbare goldene
    Nettigkeiten, Neuigkeiten, Nickeligkeiten
    Sooo schöööön
    Tippeln die Finger über die schwarzen Tasten und
    Augenblicklich verzaubern sie mein
    Gemüt

  2. D er Dienstag ist schon vorbei
    I ch habe es gar nicht bemerkt
    E infach gegangen
    N atürlich ohne sich zu verabschieden
    S ollte ich mich darüber aufregen?
    T age, sie kommen und gehen
    Ach, das ist ja schon der nächste…
    G uten Tag, Mittwoch!

  3. d u schrumpfst minütlich
    i rgendwann ins nichts
    e in kurzes nicken, gütlich
    n ur du und mein gedicht
    s ag mir noch ein paar worte
    t rag mich an fremde orte
    a uf dass ich grüßen mag
    g etrost den nächsten tag

  4. D as Heute
    I st für alle Leute
    E in nie vergehender Tag
    N un: durch ständiges Gespute –
    S ie merken es nicht!
    T un immer mit Gestern, Morgen
    A lles
    G ute

  5. Dunkel ist es
    Im November
    Eine Zeit lichtabgewandt
    Noch recht weit vor Sonnenwende
    Sind wir der Stille zugewandt
    Trübe Tage tapfer tragend
    Ahnend schon die Weihnachtszeit
    Geben wir uns zuversichtlich stärkende Glückseligkeit

  6. Da ist ein nörgelnd Stimmgejohle tagtäglich absurd geräusch
    Denn immerdar erschallt nun seine tönend Arie gruselig
    doch irgendwann ein nichtbekannter Samariter tilgt alle Grauenstöne
    dankt ihm es nervte solch tosend Allgeraune gestrig
    das ist einfach nobel so tanzt alle gemeinsam

    #lyrimo Dienstag… Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, auch Sonntag und am Montag allenfalls.

  7. Der Wecker braucht schon lange nicht mehr zu klingeln

    Immer zu Hause

    Erfassen, wie die Lage ausschaut

    Nachmittagskaffee

    Schüler, ja, aber nur noch online

    Trott strategisch bekämpfen

    Abends

    Gesellige Familie

  8. D er Briefträger brachte ein Paket.
    I ch wurde von einer Freundin beschenkt.
    E inen ruhigen Tag durfte ich erleben.
    N ichts an diesem Dienstag war
    S trörend. Kein Lärm, auch kein
    T rubel. Es ist sehr erfreulich wenn ein
    A chtsamer Umgang miteinander gepflegt wird.
    G anz liebe Grüße hinaus in die Welt.
    ***
    Was muss ich tun,
    damit ich bei den Beiträgen ein „gefällt mir“ setzten kann?
    Ich finde den Button nicht. Danke!
    Herzliche Grüße M.M.

  9. Noch ein

    brief

    du meine liebe
    ich muss dir was gestehen
    es ist nämlich so…
    nimm es nicht persönlich
    so also, dass ich jetzt
    türme, weil es so fest wird
    aber ich bin doch ein luftikus
    ganz liebe grüße!

  10. dicht dichter
    ich schreibe
    ein gedicht. zeile
    nach zeile, wort,
    silbe, fragmente. punkt.
    trennstrich, komma. ende,
    aus. das
    gedicht ist leer.

  11. D urcheinander starte ich in den Tag
    I rgendwie nicht wach, die Augen noch klein
    E twas bewegt mich, ich weiß nicht, ob ich’s mag
    N ebel schließt Gedanken unangreifbar ein
    S icher fällt später noch Regen vom Himmel
    T ropfen für Tropfen wischt er frei meine Sicht
    A lles wird klarer im Großhirngewimmel
    G utes wird glitzern wenn die Sonne durchbricht

  12. D er Dienstag dichtet
    I ch mag solche Aktionen
    E s sind Herauforderungen
    N atürlich braucht es Zeit
    S chön ist auch: Dreißig
    T age – dreißig Gedichte
    A ufgabenstellungen finde ich toll
    G roß ist meine Begeisterung
    ***
    D ienstag im Herbstkleid
    I n der Natur vollzieht sich
    E ine sichtbare Veränderung
    N ebelschleier, bunte
    S chwebende Blätter die im
    T ageslicht leuchten und strahlen
    A uf den Äckern glänzende Erdschollen
    G ute-Laune-Tage schenkt der Herbst
    ***
    D er Dienstag wacht auf
    I m Wochenlauf
    E r will uns beschenken
    N ur lieb an uns denken
    S ein Geleit will er geben
    T atkräftig zum Leben
    A bends sollten wir uns freuen
    G erne leben ohne reuen
    ***
    Liebe Dienstaggrüße schicke ich auch!
    M.M.

  13. beschreibung

    der erste ist es nicht
    in der reihe von tagen
    einst dem mars thingsus geweiht
    nun eher profan einer von vielen
    soll er fortsetzen was montags war
    tore öffnen für das weiter
    abends dann übersieht man erst die
    gründe für den nächsten tag

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