„Triolett“ 30 Tage – 30 Gedichte (19)

nachdem wir nun die Radwege verdichtet haben, schauen wir uns wieder eine Gedicht Form an:

diesmal geht es um das Triolett

euer Gedicht möge von etwas handeln, dass wir mit der Jahreszeit und dem November verbinden.

…es möge euch gelingen. 💙

blaue Trennlinie

als sich der Nebel lichtete

verschwanden die Elfen sogleich

manch einer der Dichter berichtete

als sich der Nebel lichtete

dass man zauberhafte Wwesen sichtete 

aus Verwunschenem Elfenreich

doch als  sich der Nebel dann lichtete

Verschwanden die Elfen sogleich  

gelbe Linietextende

blaue Trennlinie

18 Kommentare zu „„Triolett“ 30 Tage – 30 Gedichte (19)

  1. soooo ist es wirklich ein Triolett:

    Herbstlich stürmisch weht ein Wind

    Treibt die dunklen Wolken her

    Kalte Tropfen fallen nieder

    Herbstlich stürmisch weht ein Wind

    Kühle bringt November mir

    Lädt mich ein zur Gangspazier

    Herbstlich stürmisch weht ein Wind

    Treibt die dunklen Wolken her

  2. Spätherbst sagst du
    Ist die schönste Zeit im Haar
    Wenn frischer Wind im Morgennebel
    Spätherbst sagst du
    Über kahle Felder flüstert
    Entlang der leeren Brombeerhecken
    Spätherbst sagst du
    Ist die stillste Zeit im Haar

  3. Kein trüber Land als dieser Zeit
    weilt Traurigkeit hier, weit und breit
    Masken zu finden dort unter Linden
    kein trüber Land als dieser Zeit
    mit dummen Zoten von Idioten
    und bisschen Lichtblick aus den Laboren
    kein trüber Land als dieser Zeit
    weilt Traurigkeit hier, weit und breit

  4. Novemberblues

    Fischers Fritz flieht flüchtige Tweets
    Es ist die Story seines Lebens
    abzuhauen, bevor es zu spät
    flüchtige Tweets flieht Fischers Fritz
    nie hat er es anders gemacht
    Genau das ist seine Story
    Fischers Fritz flieht flüchtige Tweets
    Es ist die Story seines Lebens

  5. November so lichtscheu und trist
wenn Tristess zum traurigen Alltag wird
wenn die Stimmung ins Trostlose sinkt 
November so lichtscheu und trist
bedrückend freudlos trübsinnig grau 
Monotonie Melancholie alle Töne in Moll
November so lichtscheu und trist
wenn Tristess zum traurigen Alltag wird                                                         

  6. Novembermelodie

    Ein Ton schwebt leise übers Land
    Im Wolkenmoor verloren
    Hört keiner sein Musikgewand
    Ein Ton schwebt leise übers Land
    Ein Stückchen Mond reicht mir die Hand
    Der Winter wird geboren
    Ein Ton schwebt leise übers Land
    Im Wolkenmoor verloren

  7. November

    Trüber Tage sind es viele.
    Mehr als ich gern glauben würde.
    Dichte Nebel überm Boden.
    Trüber Tage sind es viele.
    Ich zünd‘ ein helles Feuer an.
    Zaubern schöne Bilder herbei.
    Trüber Tage sind es viele.
    Mehr als ich gern glauben würde.

  8. Die Form des Trioletts gefällt mir. Ich habe es auch mal versucht:

    November

    Der Nebeldunst schwebt überm See,
    Und alle Nymphen schweigen,
    Am Ufer grast ein scheues Reh.
    Der Nebeldunst schwebt überm See,
    Der Wind steht still, bald gibt es Schnee,
    Kein Blatt hängt an den Zweigen.
    Der Nebeldunst schwebt überm See,
    Und alle Nymphen schweigen.

  9. Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

    Ein Sonnenschimmer steht noch schief

    Seine Farben gelbrot leicht verschwommen

    Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

    Dem Tag‘ habe ich das Leben entnommen

    Am Horizont ruht im Schatten das Alpenmassiv

    Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

    Am neuen Tag werd‘ ich atmen, ganz tief

  10. November

    Herbstlich stürmisch weht ein Wind
    Treibt die dunklen Wolken her
    Kalte Tropfen fallen nieder
    Feuchten Baum und Blum geschwind
    Kühle bringt November mir
    Lädt mich ein zur Gangspazier
    Lässt mich träumen von dem Kind
    Das uns bringt der Dezember

  11. Novemberstille auf dem See
    Fahles Winterlicht, Sonne nur ein zarter Hauch
    In schwarzen Bäumen Einsamkeit
    Novemberstille auf dem See
    Von den Bäumen tropft im Wald
    Nebelfeuchte auf den Weg
    Novemberstille auf dem See
    Fahles Winterlicht, Sonne nur ein zarter Hauch

  12. Wir kommen uns jetzt nicht mehr nah
    Diesen November gilt AHA
    Aus Abstand wird Anstandsgebot
    Wir kommen uns jetzt nicht mehr nah
    Aus Schweigsamkeit wird Höflichkeit
    Nur noch durch Augen wird umarmt
    Wir kommen uns jetzt nicht mehr nah
    Diesen November gilt AHA

  13. Unerwarteter Novemberregen

    Ich bin heut ganz schön nass geworden
    ein Regenschirm war nicht dabei!
    Brach siegessicher auf am Morgen,
    ich bin dann ganz schön nass geworden!
    Der wilde Regen kam von Norden
    er dacht´ sich sicher nichts dabei!
    Bin heut ganz schön nass geworden,
    ein Regenschirm war nicht dabei!

  14. meine herbstkruste
    hart und aus stein
    so fest und robuste
    meine herbstkruste
    was ich nicht wusste
    lässt niemand rein
    meine herbstkruste
    hart und aus stein

  15. draußen

    ums haus streifen die rauen winde
    den kragen hoch und weiter gehen
    die hände suchen taschenwärme
    ums haus streifen die rauen winde
    lassen die laubteppiche wandern
    die der november ausgebreitet
    ums haus streifen die rauen winde
    den kragen hoch und weiter gehen

  16. Nebel
    Ich seh´ die Nebelschleier wallen.
    Den Baum im Garten stört es kaum.
    Er lässt die letzten Blätter fallen.
    Ich seh´ die Nebelschleier wallen.
    Die grauen Bilder woll´n gefallen,
    den Nebel ist des Herbstes Traum.
    Ich seh´ die Nebelschleier wallen.
    Den Baum im Garten stört das kaum.
    ***
    Weinlaub
    Das rote Weinlaub rankt sich hoch,
    vorbei an Fenstern und Geländer.
    Es hat so viele Blätter noch.
    Das rote Weinlaub rankt sich hoch.
    Obwohl der Herbst ins Land schon kroch;
    er trägt so vielseitig´ Gewänder.
    Das rote Weinlaub rankt sich hoch,
    vorbei an Fenstern und Geländer.

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