„sehnsuchtsort“( 30 Tage – 30 Gedichte(21)

ganz schön viele Wörter, die ihr da so einsilbig aneinandergereiht habt. Kompliment.

ihr werdet eine Gedichtform schon sehnlichst erwarten.Ja, heute ist es an Der Reihe,

Das Pantun

impuls „sehnsuchtsort“

ich bin gespannt wohin uns die Reise führt.

19 Kommentare zu „„sehnsuchtsort“( 30 Tage – 30 Gedichte(21)

  1. Und hier noch etwas Kitsch, mehr lag nicht drin.

    Wo der Tag sich aus friedlichen Fäden webt,
keine Knoten den Faden beengen,
Wo der Atem in ruhigen Lüften schwebt,
keine Wirren das Fühlen beklemmen
-
Keine Knoten den Faden beengen,
Wo der Himmel aus stillen Wassern grüsst
keine Wirren das Fühlen beklemmen.
Wo du leichthin den wilden Wind geküsst.
-
Wo der Himmel aus stillen Wassern dich grüsst,
wo der Atem in ruhigen Lüften schwebt,
wo du leichthin den wilden Wind geküsst,
wo der Tag sich aus friedlichen Fäden webt.

  2. Sehnsuchtsort

    Es begab sich in der Stadt der Lichter
    Und wie sehr wünschte ich mir dies.
    Verbrachte dort die Zeit mit dem Thema dichter,
    Als ich es mir je erträumen ließ.

    Und wie sehr wünschte ich mir dies.
    Brannte innerlich mehr für Sujet und Ort,
    Als ich es mir je erträumen ließ.
    Schöne Erinnerungen sammelte ich dort.

    Brannte innerlich mehr für Sujet und Ort
    Und kehrte später mit meinem Kind zurück.
    Schöne Erinnerungen sammelte ich dort.
    Erneut fand ich hier Momente des Glücks.

    Und kehrte später mit meinem Kind zurück.
    Er genoss es sehr und liebte die Stadt.
    Erneut fand ich hier Momente des Glücks.
    Unsere Rückkehr steht auf einem neuen Blatt.

  3. Der Tag, an dem die Sehnsucht stirbt
    Kehrt ein Bedeutungslosigkeit
    Die Lieb‘ am Halse still gewürgt
    Dahin die Lust und Leichtigkeit

    Kehrt ein Bedeutungslosigkeit
    Erinnerungen weggefegt
    Das Wir liegt brach in Einsamkeit
    Rosenblätter hingelegt

    Erinnerungen weggefegt
    Visionen scheitern schon im Keim
    Nichts pocht, nichts klingt, nichts mehr sich regt
    Wir starren schweigend stumm daheim

    Visionen scheitern schon im Keim
    Die Lieb‘ am Halse still gewürgt
    Wir starren schweigend stumm daheim
    Der Tag, an dem die Sehnsucht stirbt

  4. So schmerzend ist mein Sehnsuchtsort,
    Kindheitstage, die von dir erzählen,
    Oh ihr Meereswogen, risset dich mir fort,
    es sind deine Lieder, die mir fehlen.

    Kindheitstage, die von dir erzählen,
    sie werden wach und werden Traum,
    es sind deine Lieder, die mir fehlen,
    die du sangest, unterm Lindenbaum.

    Sie werden wach und werden Traum,
    und so singe ich nun deine Lieder,
    die du sangest, unterm Lindenbaum,
    still ist meine Sehnsucht, immer wieder.

    Und so singe ich nun deine Lieder,
    Oh ihr Meereswogen, risset dich mir fort,
    still ist meine Sehnsucht, immer wieder,
    so schmerzend ist mein Sehnsuchtsort.

  5. Auf den Bergen liegt schon Schnee
    Sonne scheint auf grüne Wiesen
    Wo im Sommer wächst der Klee
    Und im Herbst die Pilze sprießen

    Sonne scheint auf grüne Wiesen
    Stille breitet sich jetzt aus
    Und im Herbst die Pilze sprießen
    Schaue still und staun hinaus

    Welche Pracht sich hier ausbreitet
    Wo im Sommer wächst der Klee
    Und die Sehnsucht mich begleitet
    Auf den Bergen liegt schon Schnee

    https://t.co/zY50GfPdO4

  6. Ich schließe meine Augen still
    Das Meer beginnt zu rauschen
    Ich atme Salz so viel ich will
    Besinne mich aufs Lauschen

    Das Meer beginnt zu rauschen
    Mich flutet eine frische Kraft
    Besinne mich aufs Lauschen
    Fühle wie mein Herz sich strafft

    Mich flutet eine frische Kraft
    Die Ruhe gibt mir Sicherheit
    Fühle wie mein Herz sich strafft
    Das Glück scheint endlich griffbereit

    Die Ruhe gibt mir Sicherheit
    Ich atme Salz so viel ich will
    Das Glück scheint endlich griffbereit
    Ich schließe meine Augen still

  7. Sehnsuchtsort

    Die Liebe geht wundersame Wege
    Und der Verstand, er begreift es nicht
    Die zwei kommen oftmals sich ins Gehege
    Das Herz im Dunkeln sehnt sich zum Licht

    Und der Verstand, er begreift es nicht
    Die Logik der Liebe übersteigt viele Grenzen
    Den Kopf begrenzen der Ängste Zwang
    Des Tellerrandes Grenze mag noch so schön glänzen

    Die Logik der Liebe übersteigt viele Grenzen
    Das Herz ersehnt Weite und lieblichen Klang
    Des Tellerrands Grenze mag noch so schön glänzen
    Die Angst nie das Lied der Liebe sang

    Das Herz ersehnt Weite und lieblichen Klang
    Die zwei kommen oftmals sich ins Gehege
    Die Angst nie das Lied der Liebe sang
    Die Liebe geht wundersame Wege

  8. ich träume, meine seele fliegt mit
    von kirschblüten in rot und in weiß
    von gärten, von bergen, ein schritt
    auf weite felder aus wind und aus reis

    im norden die kälte, im süden ist heiß
    auf berge, zwischen stränden lauf ich
    halte mit dem shinkansen an jedem gleis
    zwei wochentickets für mich und für dich

    für eine reise, nur wir zwei, du und ich
    ein abenteuer, eine erfahrung, ein ritt
    wir erleben, sind ausgelassen, fröhlich
    ich träume, meine seele fliegt mit

    (Dieses feste Gereime ist eine echte Herausforderung. 😪😅)

    1. ein Pantum kann, aber muß nicht zwingend gereimt sein – ich nehme mir die Freiheit, es ohne Reim zu schreiben; das Zusammenbasteln der Zeilen ist schon Herausforderung genug 🙂

  9. und manchmal sind auch Ecken rund
    na fein
    manchmal heißts „na und!“
    flexibel sein

    na fein
    die Möglichkeiten sehen
    flexibel sein
    sich selbst so nicht im Wege stehen

    die Möglichkeiten sehen
    den Tellerrand mal überwinden
    sich selbst so nicht im Wege stehen
    mal andere Wege finden

    den Tellerrand mal überwinden
    die Wunder dieser Welt erkennen
    mal andere Wege finden
    sich nicht im „ist halt so“ verrennen

    die Wunder dieser Welt erkennen
    so kommt man weiterschreitet fort
    sich nicht im „ist halt so“ verrennen
    Möglichkeit so heisst der SehnsuchtsOrt

    so kommt man weiterschreitet fort
    manchmal heißts „na und!“
    Möglichkeit so heisst der SehnsuchtsOrt
    und manchmal sind auch Ecken rund

  10. im Traum
    wohin
    in einen Sehnsuchtsraum
    macht Sinn

    wohin
    ins himmelblau
    macht sinn
    dorthin genau

    ins himmelblau
    ins rosarot
    dorthin genau
    wo keine Not

    ins rosarot
    ins Regenbogenbunt
    wo keine Not
    das ist der Grund

    ins Regenbogenbunt
    in einen Sehnsuchtsraum
    das ist der Grund
    für einen Traum

    …einen einzigen Traum – immerwährend

  11. Es ist kein Platz der hier benannt
    kein Ort der je zu googeln wär
    wenn wer ihn nicht im Innern fand
    dem bliebe jede Suche schwer

    Kein Ort der je zu googeln wär
    wer nicht bereit nach Innen geht
    dem bliebe jede Suche schwer
    vom ruhigen Finden längst umweht

    Wer nicht bereit nach Innen geht
    geht leer aus letztlich unerfüllt
    vom ruhigen Finden längst umweht
    alsbald wär Sehnsucht dort gestillt

    Geht leer aus letztlich unerfüllt
    wenn wer ihn nicht im Innern fand
    alsbald wär Sehnsucht dort gestillt
    es ist kein Platz der hier benannt

  12. Wer sich einem Gedicht nähert,
    Schwebt in ständiger Gefahr,
    Dass ihn das Gedicht verzehrt
    Mit Vers und Reimwort und Haar.

    In jedem Satz fürwahr,
    Seien wir doch einmal ehrlich,
    Lauert überall Gefahr –
    Verse sind entsätzlich gefährlich.

    Der Reim ist zuweilen entbehrlich,
    Dieser alte Müßiggänger,
    Auch reimlos ist Lyrik nicht spärlich –
    Reime sind Gedankenverfänger.

    Der Reim schnallt die Strophen enger,
    Wie in diesem Pantun fürwahr,
    Drum Dichten wir nun auch nicht länger,
    Sonst frisst uns der Reim noch das Haar.

    (Gedichte ohne Vers-Tand sind Nonsens)

    Sehnsuchtsort: Gedicht

  13. erfüllung

    hoch auf seinem gipfel stehen
    ehrfürchtig sah ich hinan
    einmal in sein herz zu sehen
    dieser traum schlug mich in bann

    ehrfürchtig sah ich hinan
    morgen stieg ich ihm aufs dach
    dieser traum schlug mich in bann
    ich ging der erfüllung nach

    morgen stieg ich ihm aufs dach
    durch geröll und fumarolen
    ich ging der erfüllung nach
    schwieriger wurds luft zu holen

    durch geröll und fumarolen
    über leichtes tuffgestein
    schwieriger wurds luft zu holen
    bald schon würd ich oben sein

    über leichtes tuffgestein
    aufstieg auf den kraterrand
    bald schon würd ich oben sein
    erfüllung als ich oben stand

    aufstieg auf den kraterrand
    einmal in sein herz zu sehen
    erfüllung als ich oben stand
    hoch auf seinem gipfel stehen

  14. Sehnsuchtsorte
    Es gibt so viele feine Orte.
    In meinem Herzen sind sie drin.
    Mir fehlen dazu oft die Worte.
    Doch jederzeit kann ich dort hin.

    In meinem Herzen sind sie drin.
    Vielleicht werd ich sie nie besuchen.
    Doch jederzeit kann ich dort hin.
    Um diese Orte aufzusuchen.

    Vielleicht werd ich sie nie besuchen.
    Auch das kann schön sein, wunderbar.
    Um diese Orte aufzusuchen
    Im Herzen bin ich ihnen nah.

    Wie herrlich kann das Reisen sein.
    Mir fehlen dazu oft die Worte.
    Ich sehe alles – bleib daheim.
    Es gibt so viele feine Orte.
    ***
    Schönes Wochenende!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.