kinder Gedicht

so und an dieser Stelle stellt gerne auch euer KinderGedicht ein. Ich bin, wie immer, gespannt auf eure höchst individuellen Beiträge.

blaue Trennlinie

manch schöne Worte für ein Kind gereimt oder auch nicht und machen KinderTräume Purzelbäume dann ist es ein Gedicht

Copyright: traumspruch

12 Kommentare zu „kinder Gedicht

  1. Ich habe noch einen Nachschlag:

    beobachtung

    an den weidenzweigen
    krallen winzige kätzchen
    tragen güldene felle
    schon sind bienen zur stelle
    dass die zweige sich neigen
    sammeln gold von den tätzchen

    an der mauer ein kasten
    drin ein emsiges treiben
    röhren putzen die bienen
    solln als kinderhort dienen
    sammeln kost ohne rasten
    für ein sehr langes bleiben

    sag mal, bebt hier die erde?
    sieh, da wackelt die krume
    drunter seh ich schon spitzen
    frisch und grün heraus blitzen
    rate, was daraus werde:
    eine bienen-naschblume!

  2. Es war einmal ein kleiner Hase
    der hatte ne wackelnde Nase
    er hoppelte fröhlich hin und her
    das fand er gar nicht schwer

    Sein Papa hatte stets ne bunte Nase
    denn er ist der Osterhase

    Du Papa, fragte der kleine Hase,
    warum hast Du stets ne bunte Nase?

    Die Farbe kleckert, ich bin der Osterhase
    später wird Dir das auch mal passieren
    beim Eier bemalen und lackieren

    Schrieb es gestern
    doch dann wusst ich nicht weiter
    vielleicht stimmt’s Euch trotzdem etwas heiter

  3. Oh, schau doch
    mein Kind, liebs,
    wie bunt ist die Welt
    schau doch,
    und wie sie sich dreht,
    lass‘ uns tanzen
    so lang und so weit
    wie’s uns nur gefällt.

    Sind wir zwei Adler
    fliegen so hoch
    bis zu den Wolken
    und noch viel weiter,
    trägt uns der Wind
    treibt uns hinfort
    ich zeig‘ dir die Welt
    du mir, mein Kind.

  4. für mein inneres kind

    du bist so verletzt
    verstört
    einsam
    verlassen

    so voll angst auch
    verloren
    außer dir
    verletzt

    lass mich sorgen
    für dich
    mein seelchen
    mein kleines herz

    lass dich wecken
    steh auf
    verteidige dein inneres
    sei guten mutes

    will dich umhüllen
    behüten
    beschützen
    Bewahren

    … segnen!

  5. Osterhase

    Auf dem Felde weit hinten
    zwischen den Gräsern
    nah des Waldrandes, ja da
    wird der Hase verschwinden.

    Morgen mein Kind ist er hier
    bringt was Süßes, bunte Eier
    ja, so läuft er der Osterhase
    bringt vielleicht ein Kuscheltier.

    Papa aber nein:
    So läuft der Osterhase sicher
    nicht, er hoppelt doch.

    2021-04-03 by FRI

  6. begegnung

    am fenster die amsel
    schaut mich an
    sie schaut so fragend
    und ich kann
    mir nicht erklären
    was sie will
    sie tut es auch nicht
    sie bleibt still

    ich trete näher
    sie schrickt auf
    flattert ganz eilig
    fliegt darauf
    vom fenster weg
    hoch in den baum
    so klein ist sie
    ich seh sie kaum

    doch nun tut sie
    was sie vermied
    als sie am fenster saß:
    ein lied
    erfüllt den hof
    mit feinem klang
    nie hört ich
    schöneren gesang!

  7. Es huschte hin und her im Wald.
    Sprang flink zwischen Stämmen.
    Mutig kletterte es hoch hinauf
    bis zu den Kronen der Bäume.
    Neugierig die dunklen Augen,
    die Öhrchen gespitzt saß es und lauschte.
    Mit dem langen buschigen Schwanz
    ist es dann schnell weggeflitzt.

  8. in der ecke, schau, sitzt der bär
    er guckt recht still, ihm ist schwer
    geworden sein herz! weißt du noch
    sein lolli fiel ihm ins loch.

    magst trösten und streicheln ihn, sag?
    denn nichts sehnlicheres er mag
    mit dir sein, ich lass dich allein
    könnt kuscheln und küssen zu zwein.

  9. Gedicht für ein Kind

    Je weniger Dein Spielzeug kann
    je mehr lehrt es Dich Fantasie

    Die Holzlok da macht gar nichts
    und Du machst laut „Schhuuschhuuu!“

    Ich hab das nie verloren
    und bin noch heut wie Du

    Okay, habs fast verloren
    doch noch hat mein Herz Ohren

    Danke fürs Erinnern
    Komm spiel mit mir – nur zu!

    1. Papier ind Mehlkleister, ein paar von Großmutters leeren Garnrollen, Holzperlen, Kiesel und Stöcke – Kinder Paradiese… ❤

  10. 💙.
    was krabbelt da durch finstre Nacht
    grad eben bin ich aufgewacht
    es kruschpelt knistert unterm Bett
    dies find ich wahrlich gar nicht nett
    es krabbelt zappelt hoppst und zwirbelt
    und hat den Staub dort aufgewirbelt
    Licht an und aufgerappelt
    frierend forschen wo es zappelt

    nun krabbelt’s unterm Teppich lang
    ach ist mir bang!
    oh Schreck
    grad war es hier nun ist es weg
    da babbelt es doch hinterm Schrank
    babbelt krabbelt zappelt
    Gott sei Dank
    ist’s nicht dunkel hier
    doch seh ich’s nicht das Krabbeltier
    ich hör es nur
    in einer Tour
    es babbelt zappelt krabbelt hoppst
    und hickst
    und hat mich wahrlich ausgetrickst

    mit seinen zweiundzwölfzig Beinen
    so könnt man meinen
    gehört es bei den Monsterriesen
    das ist erwiesen
    zu den ganzganz kleinen
    da krabbelt es wirklich zart und sacht
    es kitzelt mich
    hab’s ausgelacht
    und lass es
    tippseln hoppsen hicksen

    bat es nun mal still zu sitzen
    da ließ ich’s Krabbelbeinchen knicksen
    es sagte mir brav Gute Nacht
    Licht aus und Augen zugemacht
    psst sei still!
    soll’s doch krabbeln wo es will!
    soll’s doch krabbeln wie es mag
    verschwunden ist es

    gleich bei Tag

    .

    *lächel

    https://traumspruch.files.wordpress.com/2017/08/img_1752.jpg?w=261&zoom=2

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