MedienTransfer innehalten im Mai

Impuls: 13. Mai 21„Medientransfer“

 

Heute betrachten wir ein BILD,. Es soll uns inspirieren, unsere Kreativität beim Schreiben beflügeln. 

Was fällt Euch ein, wenn ihr dieses Bild betrachtet.

Der Medientransfer kann direkt umgesetzt sein, kann Euren Gedankenfluss zu einem anderen Ansatz leiten…fühlt Euch frei.

zwei nackte Schaufenster büßten ohne Kopf und Beine. mit Rosen auf ihrem Hals. in der Bildmitte sitzt eine Puppe mit rotem Badeanzug, roter BadeKappe und roten Schuhen. auf der linken büßte sitzt auf der Schulter eine kleinere Puppe mit grünem Badeanzug und grüner Badekappe. Ihre Füße sind von Efeu überdeckt. Spiegelung der gegenüberliegenden Häuser in der Schaufensterscheibe.

 

 

blaue TrennlinieDieses Bild ist ein Kunstwerk von Ulli Gau, die beeindruckende Bild-Collagen entwirft.Ihr könnt dieses Bild und weitere interessante Werke direkt bei ihr bestellen. 

Schaut doch mal bei ihr rein, ins Café Weltenall 

blaue Trennlinie

und hier noch die Tages Meditation:

fühle den Boden unter deinen Füßen

fühle den Raum über deinem Kopf

fühle den Raum rechts von dir

fühle den Raum links von dir

fühle den Platz hinter dir

und fühle die Weite vor dir

ein Rahmen

umgibt dich

betont

presentiert

formt

unterstützt

ergänzt

schützt

umarmt

begleitet

dich

und zeigt (dir) deine beste Seite

aus dem Rahmen fallen?

springe heraus wenn du magst

blaue Trennlinie

14 Kommentare zu „MedienTransfer innehalten im Mai

  1. Zwei Torsi im Gleichmaß
    hineingefenstert
    formgegeben seelenlos
    FarbIch besetzt
    
ganz im Gedanken
    
fast surreal
    
der Mut
    
zum Licht


  2. Und hinter den Fenstern
    Dachten wir
    Läge das Leben.

    Blüten würden uns
    Aus den Köpfen wachsen
    Gedankenschön
    Die Samen hatten längst ausgetrieben.

    Wir würden spazieren
    Und den Duft des Waldes atmen
    Rotkäppchengleich
    Die Wackersteine lägen bereit
    Für alle Fälle.

    Denn hinter den Fenstern
    Dachten wir
    Läge das Leben.

  3. Ihr naht euch wieder, spiegelnde Gestalten,
    Die nackt und bloß dem Blick sich zeigen.
    Seid ihr entsprungen aus den Badeheilanstalten?
    Ihr steht so kopflos da in eurem Schweigen?
    Das Aug erstarrt, nun gut, so mögt ihr walten,
    Wie nixengleich in farbenfrohe Badekittel steigen:
    Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
    Von diesem Bild, das Ulli Gau getwittert.

    frei nach Goethe

  4. denn wir leben in nur einer
    illusion. unsere fassaden sind
    verputzt. abgeriegelt. durch
    fensterläden schauen unsere
    nackten abbilder und fantasien.
    ich werfe den ersten stein.

  5. kopflos ein Selbstportrait kopflos bei gelegenheit
    oder gar adrett und nett
    Phantasieerschaffenes
    wunschtraumverwobenes
    Spiegelbild
    wirdwirklichwahrwarWirklichkeit
    oderwie?
    mach dir mal eben eine schöne Zeit
    ist möglich

  6. Austauschbar genormt in Seinsbeliebigkeiten.
    Ist das dein Körper, der ein Kleid trägt, oder auch keines?
    Ist das mehr als eine Illusion, die dich weiterträgt, oder auch nicht?

  7. Klischee-Fenster-Scherben

    In dieser, jener Märchenwelt
    träumen Sinnlichkeit rot
    Lebendigkeit grün
    inmitten anonymer Püppchen
    -entblätterte Ideale-
    kopflose Tauschbarkeiten.

    Das Fenster und seine Puppen
    rot und grün – ihr seid mehr
    als hübsch anzusehen
    bleibt es euch wert
    – free yourself –
    Klischeefensterscherben.

  8. Badenixe rot grün in Beton gemeißelt wo ist der Badesee hinter der Scheibe nichts als unwirkliche Wirklichkeit
     – trostlos tröstend grün oder rot oder…
    wo ist mein Gummiboot?

  9. Sie schloss die Augen
    dann sah sie besser:

    Im Fenster
    spiegelt sich das Fenster
    auf der anderen Straßenseite

    Und im Fenster auf der anderen Straßenseite
    spiegelte sich ihr Fenster

    „So ist das auch mit den Fenstern der Seele“ dachte sie

    öffnete die Augen und schloss sie erneut

  10. Elfenschau

    da stehen sie
    zur Schau gestellt
    es hat sich was
    dazu gesellt
    doch gesehen werden
    werden sie nicht
    trotz Fensterglas
    und Neonlicht
    dabei wollen sie
    uns etwas zeigen
    wie sehr wir doch
    zur Blindheit neigen
    das Auge sieht
    intuitiv
    der Kopf nimmt wahr
    ganz selektiv
    so sehen wir
    nur was wir wollen
    manchmal auch nur
    was wir sollen
    die Selektion
    will uns nur helfen
    so übersehen wir
    ganz schnell die Elfen
    denn nur wenn wir
    an sie glauben
    lässt sich der Anblick
    uns nicht rauben
    so sieht ein jeder
    andr‘e Sachen
    die in jedem Kopf
    was andr‘es machen
    und sagt mal einer
    sieh mal hin
    dann achte stets
    auf deinen Sinn
    sei achtsam und
    öffne ihn weit
    und sei für Neues
    stets bereit

  11. rotkäppchen hat
    unseren mut
    an den wolf
    verfüttert
    der jäger hält
    nicht stand
    nackt sind wir
    hinter kahlen scheiben
    während lüsterne blicke
    sich die nasen platt drücken
    bloss gestellt
    verstecken wir uns
    hinter masken
    und füllen unseren kopf
    mit wackersteinen
    ach ich wünsch mir
    ein märchen und
    hätten wir doch
    größere herzen
    statt augen
    mündern
    ohren

  12. oberflächen

    hinter
    der kalten glätte
    spielräume für
    trugbilder
    der blick erfasst
    fremde fassade
    schemen von
    bekanntem und
    vertrauter kontur
    beinahe scheint
    leben möglich
    wie du es zu
    kennen vermeinst
    in seiner blöße
    dämonen die
    vielleicht gar
    nicht sind
    oder aber
    beim blick
    das glas auch
    dein gesicht
    was wirst du
    erkennen?

  13. Efeuelfe und Siebenpunktmädchen,
    sind geflogen in das Städtchen.
    Sie wollten endlich einmal sehen,
    wie es so ist, das Stadtgeschehen.
    Oh, es war so laut, es roch so streng,
    daher versteckten sie sich schnell.
    Sie wussten nicht, wo das wohl war,
    doch rasten konnt´ man wunderbar.
    Betrachtet wurde sie von allen Seiten,
    das machte den Beiden Schwierigkeiten.
    Blitzende Lichter, laute Stimmen,
    machten zu schaffen ihren Sinnen.
    Hier wollten sie nicht länger bleiben,
    von diesem Ort mussten sie scheiden.
    Bunte Gräser, Wald und Wiesen,
    dort wollen das Leben sie genießen.

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