„schon immer mal“ Nutze die Möglichkeiten

Jetzt, wo unsere Steckenpferde alle auf der grünen Wiese weiden… lasst uns darüber poesieren, was wir noch für Wünsche haben, die wir uns erfüllen wollenkönnen/sollten/dürfen oder von denen wir wenigstens träumen .

 

 

Impuls 

Montag 24:

 

„was ich schon immer mal machen will“

 

blaue Trennlinie

jetzt oder nie die Zukunft gehört mir und die Vergangenheit und auch die Gegenwart  jedes jetzt  einfach leben nicht warten nicht anstreben sondern tun jetzt und nun  in jedem Moment 

ich will 
nach Wolkenschiffen schauen
 
Sandkornschlösser bauen
bunte Gärten pflanzen
tanzen tanzen tanzen unter grünen Linden
will Wunderfitze finden
in jeder Sofaritze eine neue Welt entdecken
und tausen Träume schon am Tage wecken
ich will mich mit Menschen unterhalten
 
mit jungen und mit alten 
will eine ganz bewusste Welt gestalten 
und erhalten! ich will das tun 
das was ich täglich mache
das ist ne ziemlich coole Sache
und was wollt ich „schon „immer 
was noch nicht verwirklicht ist?

 

ich weiss es nicht ob ihr dies wisst 
ich will zufrieden glücklich sein
 
das wäre fein
bin ich es noch nicht
 
DOCH!

 

hab ich noch irgendwas verpasst?  
ähm, nö, also, nee, echt nichtnicht dass ich wüßte
ich hab sogar nen“ Frosch“ ,
 
den ich
 
und
 

der mich küsste
verzaubert wir und unsere kleine Welt.

 

p.s.
eine Sache gäbe es noch: doch doch! *lächel

Copyright: Traumspruch

text Endeblaue Trennlinie

14 Kommentare zu „„schon immer mal“ Nutze die Möglichkeiten

  1. will mit dir
    bis ans ende der welt
    sturmzeiten
    leben

    will mit dir
    wohin es uns gefällt
    wolkentreiben
    weben

    will mit dir
    übers tosende meer
    schaumkronen
    jagen

    will mit dir
    am Nachthimmel
    sternschnuppen
    zählen

    und will mit dir
    auf den klippen
    stille atmen und
    ankommen.

  2. ich will jeden tag so nehmen
    wie er ist
    und das schöne und gute sehen
    ich will jeden tag dankbar sein
    für mich und andere
    für das gute und für das schlechte
    ich will gelassen den tag leben
    über mich hinaus wachsen
    und vielleicht auch gutes tun
    ich will nicht fertig werden
    und doch einig sein
    mit mir
    und ich will nicht mehr wollen
    nur tun
    und vielleicht noch meine füße ins meer halten…

  3. Einmal noch mit der Transsib reisen,
    Im Speisewagen Pelmeni speisen,
    Tschaipitije aus dem Samowar,
    Am Baikalsee die Robben preisen,
    Ich sparte nicht an Vokabular.

    Einmal über die Donau reisen,
    Auf einem Schlepper anzuheuern,
    Das Donaudelta anzusteuern,
    Sulinas Leuchtturm anzupreisen,
    Fischsuppe mit Donauwasser speisen.

    Einmal noch zu Fuß aufmachen
    Vom Bodensee bis Dagebüll,
    Im Rucksack meine sieben Sachen,
    Zeitlos einfach Halt zu machen,
    Zu rasten, wo die Zeit steht still.

  4. Das Bewusstsein heben
    endlich
    
jenseits der Gedanken
    wissend wohl um deren Strom
    wissend auch wozu sie nötig
    dennoch undiktiert von ihnen
    ihre Nichtsubstanz erkennend
    bewusst schauend auf den Strom
    danach
    anstatt
    unbewusst zu treiben mittendrin
    lästige Dauerschleife
    entbehrlicher Kommentar
    und Wurzel allen Übels

    tiefster Friede
    dann
    in Kopf und Körper
    die Illusion durchschaut
    um weiter
    in diesem Frieden
    einfach
    Wasser zu schöpfen
    und Holz zu hacken
    wie die alten Meister sagten

    und doch
    nichts kann ich tun
    es kann nur
    einfach so geschehen

  5. ich will aber darf ich? nein, nein wäre nicht fein gehört sich nicht ach stört mich nicht   oh wenn ihr wüsstet oh oh …ich würde gerne ——- nur mal so
    ja genau das. das hätte was. …sei ehrlich , DU doch auch!

  6. auf tische, auf to-do-listen.
    auf alltägliches. besonderes.
    den ganzen tag die füße
    hochlegen. die zeiger ticken
    an meinen ohren vorbei. heute
    ist heute ist nicht morgen. ich
    lasse die hummeln schlafen.

  7. die „schon immer!“ Balade was ich schon immer

    schon immer
    wollte ich einmal
    jedoch es war nicht an der Zeit
    es war mir nicht egal
    nun ja: ich war noch nicht bereit

    was ich schon immer
    schon als Kind war es mir wichtig
    ich wollt es wirklich unbedingt
    den Großen schien es gar nicht richtig
    ich traute mich nicht wusste nicht ob es gelingt

    was ich schon immer
    schon als Teenie ich war stark wie nie
    ich rebellierte gegen alle
    dann mach es doch so sagten sie
    jetzt grade nicht in keinem Falle

    was ich schon immer
    schon erwachsen und es war so einiges zu tun
    was immer ich auch wollte
    es ging grad nicht es musste ruhen
    es war nicht das was ich so sollte

    was ich schon immer
    schon mein ganzes Leben dachte ich
    ich möchte könnte sollte
    ich würde unbedingt
    wenn ich nur wüsste was ich wirklich! wollte

    was ich schon immer
    schon damals wollte ich es tun
    ich hatte es mir ganz fest vorgenommen
    jedoch ich ließ es erst mal ruhen
    der Zeitpunkt war noch nicht gekommen

    was ich schon immer
    schon immer …ach schon immer wollte ich
    was bringt die Zeit
    ich mache es gelegentlich
    ich und es und überhaupt: nichts war bereit

    was ich schon immer
    schon lange ja man glaubt es kaum
    wollt ich die wunderbaren Sachen
    ich hatte diesen Traum
    wann würde ich es endlich machen

    was ich schon immer
    schon immer heimlich still und leise
    ich hatte einen großen Plan
    nichts passierte nichts in keinster Weise
    noch immer hat sich nichts getan

    was ich schon immer
    schon ach sooo lange
    denk ich dran
    ob ich und mir wird langsam bange
    die Sache mache irgendwann

    was ich schon immer
    noch immer hab ICH nichts getan
    wann wird es sich erfüllen
    es ist ein Traum es ist ein Wahn
    ist es vollbracht wird es sich wohl enthüllen

    was ich schon immer
    noch immer will ich ja ich will
    ich hoffe sehr: es bleibt die Zeit
    was wenn die Räder stehen still
    …und ich war nicht bereit

    was ich schon immer

    was sie schon immer
    und jetzt isst sie alt und grau
    was sie schon immer
    sie MACHT ES
    ja genau!

    sie weiß nur nicht WAS………….

  8. Ich will:
    lachen, tanzen, singen,
    über meine Grenzen springen
    will ein paar Länder noch bereisen
    und alle Pflichten von mir weisen.
    Will nur mehr wollen und nicht müssen,
    jeden Tag die Freiheit grüßen.
    Ich will fort aus diesem Ort,
    am liebsten gleich, ja jetzt sofort!
    Mir ist wohl klar, das ist nicht leicht,
    doch dieses Ziel wird auch erreicht!

  9. ich wollt schon immer mal

    ich wollte schon immer mal
    in meine eigene Haut schlüpfen
    sehen ob sie passt
    oder sie zwickt
    ob sie sich gut anfühlt
    oder juckt

    ich wollte schon immer mal
    in meinen Schuhen gehen
    sehen ob sie drücken
    oder sie rutschen
    ob ich darin laufen kann
    oder bestehen

    ich wollte schon immer mal
    in meinen Kopf schauen
    sehen ob ich verstehen kann
    oder verwirrt bin
    ob ich so denken kann
    oder träumen

    ich wollte schon immer mal
    mit meinen Augen sehen
    sehen ob ich sehen kann
    oder nichts erkennen
    ob ich wahrnehmen kann
    oder erblinde

  10. Hier ist‘s schön

    Hier ist‘s schön lass mich setzen
    sonnig unterm Ginkgo Baum
    der Zeiten Berge kess versetzen
    Leben eines Taugenichts, ein Traum.

    Hier ist‘s schön lass mich ruhen
    wohlig unterm Himmelszelt
    bescheiden Menschsein kundzutun
    Äcker selbst bestellen, oh Welt.

    Hier ist‘s schön lass mich weilen
    kleines Hüttchen am See
    gemeinsames Altern ohne eilen
    fernab der früheren Odysseen.

    Hier ist‘s schön das will ich machen
    feines Ständchen bring ich dir
    liebend im Vertrauen, Lebenslachen
    groß der Raum in Freiheit: wir.

  11. Was ich schon immer mal machen will
    das ist: ein Schlaflied schreiben
    Den Anfang hab ich lange schon
    er lässt sich auch gut singen
    doch zwei Verse fehlen mir noch
    sie wollen mir nicht gelingen
    Ich ahne Text, ich ahne Ton,
    wohl irgendwas mit Schafen
    allein
    das Ende schaff ich nicht
    bin jedes Mal eingeschlafen

  12. …wenns doch nur so leicht wäre…

    pläne

    ich will mit meinen worten bilder schreiben
    die jenen gleichen die dein auge sieht
    möchte nicht suchen, möchte einfach bleiben
    dass einmal endet, was mich fort nur zieht

    will meine welt ganz langsam überfliegen
    vielleicht gewinne ich so überblick
    ob meine grundannahmen richtig liegen
    ob ich noch auf dem weg zum leisen glück

    über die sieben berge will ich steigen
    bis zu dem ort an dem ich bleiben mag
    gefangenen gefühlen will ich ausweg zeigen
    und leben endlich jeden neuen tag

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