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30.04.2020 „Lichtblicke“

Der Monat neigt sich zu Ende. Ich danke euch allen für eure Teilnahme.

und dieser letzte Impuls im April 2020 bietet noch einmal eine poetische Reise in euer innerstes. Wo sieht ihr sie, die Lichtblicke…

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Lyrimo – ein Lichtblick 

 

Lichtblicke

inspirieren in
chaotischer Zeit
hör zu
trau dich sei bereit
bereicher dir dein
leben jederzeit
im kunterbunten
  allerlei nutze die
Chance und sei dabei
 

komm mach einfach mit 

 

 

 

Lichtblicke

…das sind diese kleinen Lichtblicke in manch einer schattigen Ecke, die Zuversicht versprechen. 

Es sind die prickelnden Highlights, die sonnefrohen Tagen ihren Glanz verleihen.

Auch die mannigfaltigen Leuchtstreifen im buntgemischten Alltag werden durch Lichtblicke erst so richtig ausgeleuchtet.

Sogar ein traumhaftes Glitzererlebnis wird zum Lichtblick fürs Lebenspoesiealbum.

 

Überall finden wir irgendwelche Lichtblicke; selbst dann, wenn wir die augen schließen um einen Moment inne zu halten. 

So mag ich es mit euch erleben.

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und hier noch ein Beitrag aus meiner Reihe „Liebeleien“

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

 

 

 

 

 

ein  Lichtblick
ein Augenblick
ein Blickkontakt
noch leicht abstrakt
ein Seitenblick
ein Blickgeschick

 

dann durchgeblickt
nun weiß ich wie er tickt
sofort sind wir verstrickt
ich bin geschickt
denn ich hab nur ein bißchen
 
ein klitzekleines bisschen
rumgezickt
das ist der Trick
und gänzlich ohne Missgeschick
gilt nun in jedem Augenblick
 

jeder seiner

Gedanken 

 

nur 

mir

 

was für ein Lichtblick…

  ‬.

29.04.2020 „ein blauer Faden“

liebe Lyrimoisti, und schon liegt wieder fast ein Monat hinter uns und eure Fantasie sucht sich wie ein roter Faden durch all unsere Gedichte unsere Poesie.

Als vorletzter Aufgabe unser heutiges Motto. Ich bin, wie immer, sehr gespannt.

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ein kleiner blauer Faden
ach wo kommt der denn her?
er kitzelt mich zum Gruße
an meinem linken Fuße
oho!
das Fädchen sagt nun : „hallo.“


und wünscht mir: „guten Tag.“
er wundert sich nun sicher dass ich mich nicht erschrak
ich wundere mich nicht
und schreibe dies Gedicht
ich reime nun denn einfach so
ich formuliere ich probiere ich bin einfach froh
 
was den Faden wenig
bis garnicht interessiert
 
und ansonsten ist auch garnichts hier passiert

 

ich schreib und formuliere
damit es sehr schön klingt
ich gebe mir viel Mühe
damit es gut gelingt

 

das Fädchen 
kitzelt weiter
es stimmt mich weiter heiter
bis ich laut lachen muss
doch
welch Verdruss
was kann ich da nur machen
was sind denn das für Sachen
hab den Faden nun verloren oh Schreck
jetzt ist er einfach weg
ach da ist er wieder –
  hex hex
der Faden
  ist perplex
er kitzelt mich ganz sacht
zwinkert gar ein bisschen
ach potzschwere Not
jetzt wird der blaue Faden
vor lauter Scham ganz rot
rotblau-geringelt
kringelt
 
sich der Schlingel nun

 

was tun ?
Zeit um uns auszuruhn
Zeit für Poesie

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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28.04.2020 „Möglichkeit“

bei #lyrimo mit zu machen, das ist eine Möglichkeit.

seiner Freude in einem Gedicht Ausdruck zu verleihen, das ist auch eine Möglichkeit.

Den Tag mit einem Gedicht zu beginnen…

sich inspirieren zu lassen…

möglichkeiten

für kleine bewusste Momente…

den Tag zu beenden…

kreativ zu sein…

Fantasie zu haben.

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ja ist es denn die Möglichkeit
die Möglichkeit
steht stets bereit
wunderbar
Die Möglichkeit
also die Gelegenheit
jederzeit
nutze sie
die Möglichkeit
hier da und dort und weit und breit
sieh hin
macht Sinn
die Möglichkeit
finde sie
entdecke sie
erkenne sie
ergreife sie
sei so gescheit
nach Möglichkeit
erfinde sie
erforsche sie
gestalte sie
erhalte sie
und mach sie möglich
 

unmöglich ist das nicht
nur eine Sache klarer Sicht!

die Möglichkeit
ist manchmal unsichtbar doch immer ist sie da
sei schlau

ja ja
die Möglichkeit
befreit

 

wie jetzt?
keine Zeit?
  
für die Möglichkeit
seis drum
wär dumm

dein Pech

 

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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27.04. 2020 „ohne Worte“

tja… Macht was draus.*Schmunzel

Hinterteil einer rosa Vespa; mit Klopapierrollen auf dem Gepäckträger.

Copyright:Susanne Müllner

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komm mit zu mir
dann zeig ich dir…
aha
ich sammel hier
ich hab schon mehr als vier
 
toll toll
ach was
doch nicht aus Gier
es ist ’ne Zier
so so
es ist so rar wie’s niemals war
und ich hab welches da
nun denn
 
etwas das man besitzen sollt‘
so wertvoll
   schau  wie pures Gold
na klar

gestern… gänzlich ungewollt
fast wärs passiert
und irgendwer hätt es kassiert
oh Schreck
dann wär es weg
war unbedacht
habs auf der Vespa festgemacht
ich fuhr herum
ja ja
wie dumm wie dumm
weg war’s
 
nicht weggeworfen weggezaubert
hat die Biege fast gemacht
wer hätte dies gedacht
doch fast nur fast
denn ich hab aufgepasst
hab es bewacht
hab ja nur an dich gedacht:

also frag ich nun
wollen wir es tun

 

stellt sich die Frage aller Fragen

 

zu dir
zu mir

 

ich zeig es dir
ich geb es dir
ich schenk es dir

ich traue mich
ist nur für dich

 

voilà: da hätten wir

das ersehnte

Klopapier

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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26.04.2020 „Mondenzeit“

und ihr könnt auch gleich weiter machen mit dem Impuls für morgen, damit die Tinte weiter fließen kann…

was fällt euch ein zur Monden Zeit?

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pssst sei leise
der Tag macht ein Schläfchen
am Himmel baumelt der Mond
Funkelsterne glitzern in der Ferne
ich bin dir nah ganz nah
 
ich bin da
bei dir
ich gebe auf dich acht
schenke dir Geborgenheit
in dieser Mondennacht
in dieser Mondenzeit

 

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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24.04.2020 „Sommernachtstraum“

es ist noch kein Sommer; es fühlt sich schon an wie Sommer. Und träumen dürfen wir ja jederzeit.

also lasst uns träumen…

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wenn es in meinem Gedankenreich stürmt und schneit
der Wind so eisig
klirrend wie Kristall
 
wenn die bunten Farben im Alltagseinerlei
verwaschen
wenn dieser Tag wie jeder Tag so trist so farblos
 
zerfleddert grau in grau
keine Struktur keine Kontur
keine Spur
 
von Freude
 
nur
Tristesse
 
tagein tagaus
dann sammle ich meine Gedanken
 
ordne sie und
  falte sie sorgsam 
lege sie in mein Regal
 
dann setze ich mich
 
in meinen LieblingsSessel
lege die Füße hoch
und träume meinen
    
Sommernachtstraum

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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21.04.2020 „winzig“

winzig, dieses Wort, doch so so groß die Bedeutung. Manchmal, ja manchmal.

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vwinzig

wie winzig klein
und doch so riesenriesengroß
im kühlen grünen Moos
ein Tropfen Tau
 
wie winzig
doch schau
schau nur schau genau
er spiegelt dich und deine ganze Welt
und das gigantisch große Himmelszelt
das allumfassend Weltgeschehen
ist stets im winzig Kleinen ganz genau zu sehen

beitrag von Dagmar T. alias traumspruch

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