ab Zählreim infotext eine Gedichtform

Abzählreim Abzählvers auch An-Zähl-Reim/Vers 

 

ein Kinderreim …um mehr oder weniger zufällig ein Kind einer Gruppe auszuwählen. 

 

Zeitvertreib , Spaß an der Freud und oftmals „(frivoler). Tabubruch gesellschaftlicher Normen 

 

Auswahl durch Wort-, Silben- oder auch Silbenbetonung. Also lediglich pseudovorhersagbare Auswahl. Je nach Vortragsweise.

Inter-/nationale Verbreitung, oft traditionell doch bereits auch Neu-Erschaffungen.

(nicht zuletzt durch die #lyrimo-Poet*innen *schmunzel)

 

 

-fremdsprachliche (klanggleiche)  Elemente 

ene dene dorz  / un deux trois 

Zufallselemente z.B. durch Abfragen wie Alter, Name

teils Phantasiewörter, die Zwischenverse bilden

Variationen durch sprachliche Überlieferung Dialekt

 

haiku Infotext eine Gedichtform

5 7 5 … in Anbetracht Der Unterschiedlichkeit der beiden Sprachsysteme der Unterschied zwischen Silben und moren, sei wohl mitunter eine Abweichung vom 5 7 5 System gestattet; sei erlaubt und unwesentlich.

Wesentlich jedoch ist das beibehalten der Charaktereigenschaft eines Haiku.

die drei Zeilen, die Kürze, als Statik.

die Schilderung, Aus der sich ein Impuls entwickelt;

dass sich entwickeln eines Gedankens ohne bestimmende Vorgabe. /DT

Das moderne deutschsprachige Haiku

bleibt eine Momentaufnahme. Ein Geschehen wird genau beobachtet und eine Stimmung zum Ausdruck gebracht. Oft ergibt sich ein Gedankensprung oder eine neue Ebene beim Lesen des Haiku.

[23]

Im Deutschen werden Haiku meist dreizeilig geschrieben. Bis um die Jahrtausendwende galt zudem die Vorgabe von 5-7-5 Silben. Davon haben sich allerdings die meisten deutschsprachigen Haijin entfernt.

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Japanische Haiku

bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Silben (genauer: Moren), wobei die Wörter in den Wortgruppen vertikal aneinandergereiht werden.

. Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart. Vor allem traditionelle Haiku deuten mit dem Kigo eine Jahreszeit an. Als Wesensmerkmal gelten auch die nicht abgeschlossenen, offenen Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen. Im Text wird nicht alles gesagt, Gefühle werden nur selten benannt. Sie sollen sich erst durch die aufgeführten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen.o[3]

quelle: Wikipedia.

Dort könnt ihr euch auch genauer, Ausgiebig in das Thema einlesen.

Das Elfchen

Infotext:

Das Elfchen –  eine Gedichtform

 

Das Elfchen ist eine einfache und doch geniale Gedichtform.

Als Einstieg, die Gedanken lenkend, ein Thema betrachtend…

und ein 

feines Ergebnis im Handumdrehen.

 

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333

4444

1

 

 

Ein Einstieg in das kreative Schreiben .

Klare Regeln zu  Aufbau und Gestaltung

 

Die einzelnen Bestandteile:

 

1. Oberbegriff Gegenstand, Stimmung, Wahrnehmung. 

 

2. beschreibt das 1. Wort genauer

was macht es..? wie ist es…? 

 

3. 

genauere Betrachtung.

wo? wie? 

4.

deine Meinung dazu.

5.

Fazit/Ergebnis

was kommt dabei heraus…

 

 

Das Elfchen besteht aus einer Strophe, 

aus fünf Versen und elf Wörtern.

 

Keine Vorgaben für Aufbau und Struktur, kein Reimschema, kein Versmaß.

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Das Pantun #InfoText eineGedichtform

Das Pantun pantun/Pantum ist eine Gedichtform.

Ursprünglich aus dem malaiischen Sprachraum und hat bereits im  16. Jahrhundert in schriftform eine Aufzeichnung erfahrem

Die Form:

beliebig viele Strophen

mit je 4 Versen/Zeilen

(mit je acht bis zwölf Silben)

gereimt werden diese Quartette im Kreuzreim. also A B A B

jetzt kommt die kleine Herausforderung:

jeweils die 2. und die 4. Zeile einer Strophe werden in der nächsten Strophe als

1. und 3. Zeile wiederholt.

beispiel:

(A) Baum

(B) Wind

(A) Traum

(B) Kind

in der zweiten Strophe geht es dann weiter:

Wind topf Kind Zopf

kopf Wand Zopf Hand

wand haus Hand Maus

haus B Maus A

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Zusätzlich wird

die 3. Zeile der ersten Strophe zur

2. Zeile der letzten Strophe

und

die 1. Zeile des Gedichtes wird zur letzten Zeile des Gedichtes.

Klingt kompliziert; ich bin jedoch zuversichtlich, dass ihr das verwirklichen könnt. Einige von uns haben da ja bereits Erfahrungen.

Zungenbrecher eine Gedichtform

in der Reihe der Gedichtform gibt es eine besondere Herausforderung:

Der Zungenbrecher



Am zweiten Sonntag im November ist der „Internationale Zungenbrecher Tag“ 

 

international TTongueTwisterDay

 

Die Aneinanderreihung einzelner Wörter

die ähnlich klingen, sich nnur in einer Silbe unterscheiden sowie  Alliterationen, Wortzusammenstellungen und Satzbau  weisen den Zungenbrecher aus.

Dazu folgt auch noch der entsprechende „Umkehrsatz“ der noch weitere AusspracheVerwirrungen zur Folge hat.

 

Diese meist lustig-listigen Wortspiele stellen eine gelungene Artikulationsübung nicht nur für Kinder und Sprachlaien, sondern auch für professionelle sprachakrobati dar..

 

Fischers Fritze fischt frische Fische….in Ulm und um Ulm und um Ulm herum…

„pad kid poured curd ppulled cold“

 

wird als Meister der tonguetwister gehandelt.

Triolett InfoText eine Gedichtform

Triolett (französisch triolet) ist in der Verslehre eine Gedichtform mit französischem Ursprung.

eine einzige Strophe, die in acht Versen geschrieben wird. Jeder Vers besteht aus acht oder neun Silben.

Der erste Vers wiederholt sich in der vierten und siebten Zeile.

Der zweite Vers wird als Schlusszeile wiederholt.

Die Wiederholungen bleiben identisch oder werden leicht abgewandelt.
Im Triolett gibt es nur zwei Reimpaare (a und b).

Reimschema ist

A BC A D E A B

in der deutschen Literatur wird als Vers für das Trio lädt zumeist der 4-hebige Janbus benutzt. Auch der 4-hebige Trochäus ist häufig



Das Rondell InfoText eine Gedichtform

Das Rondell-  eine Gedichtform

 

Das Rondell ist eine Gedichtform, bestehend aus 

8 Verszeilen in einer Strophe.

 

Die Verse 1, 4, 7 haben den gleichen Inhalt.(sind also identische Wiederholungen).

auch

die Verse 2 und 8 sind identisch.

 

Die Verszeilen 3, 5 und 6 haben jeweils eigenen Inhalt.

Es gibt kein festgelegtes Versmaß.

es gibt kein Reimschema.

 

Beispiel:

 

1. Im November ist es kalt

2. Nasen und Füsse frieren

3. Menschen suchen Wärme

1.(4.) im November ist es kalt

5. hinein ins Haus hinein

6. in warmen Socken auf der Ofenbanksitzen 

1.(7.) im November ist es kalt.

2.(8. Nasen und Füße frieren 

 

Das Hauptthema des Gedichtes wird in Vers 1 angesagt.

Verse 3, 5 und 6 ergänzen das Hauptthema (Vers 1).

bilden quasi die „Handlung/Geschichte“.

Versschema:

A

B, C, A, D, E, A, B

 

 

Strukturen und wiederkehrende Merkmale führen zu einem einfachen ablauf.

Es werden immer ganze Zeilen wiederholt; keine einzelnen Reime oder Wörter.

 

Jeder Vers sollte ein vollständiger Satzoder Nebensatz  sein.

Vers 2 (8) ist ein Nebensatz zu Vers 1.

 

 

Variante:

abwechslungsreicher

 

erlaubt sind in der Variante auch Satzfragmente, die im folgenden Vers vervollständigt werden.

2 wird in 4 und 7 wiederholt

weitere Wiederhollungen sind nicht verpflichtend.

Alsogibt es  lediglich 3 identische Verse.

 

Kernaussage ist inVers  2, wiederholt in 4 und 7.

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Achtung:

Das Rondell nicht mit dem Rondel verwechseln mit Rondel; eine französische Gedichtform mit 13oder 14 Versen.